Baby Charlie: Neue Wende macht Hoffnung

Todkrankes Baby

Baby Charlie: Neue Wende macht Hoffnung

In den Fall um das schwerkranke britische Baby Charlie Gard ist unerwartet Bewegung gekommen. Es solle erneut gerichtlich geprüft werden, ob Charlie für eine experimentelle Therapie ins Ausland gebracht werden könne, teilte das Great-Ormond-Street-Hospital in London am Freitag mit. Grund dafür seien neue Expertenmeinungen, die dem Krankenhaus in jüngster Zeit zugesandt worden seien.

"Wir glauben, genau wie Charlies Eltern, dass es richtig ist, diese Aussagen auszuwerten", hieß es in einer Pressemitteilung auf der Klinik-Webseite. Zuvor hatten britische Gerichte in allen Instanzen entschieden, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen für Charlie auf Anraten der Ärzte eingestellt werden sollten. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte das bestätigt.

Der zehn Monate alte Charlie leidet an einer seltenen genetischen Erkrankung. Er muss künstlich beatmet und ernährt werden. Seine Eltern wollen ihn für eine experimentelle Therapie in die USA bringen. Der Fall hatte international Schlagzeilen gemacht, sogar Papst Franziskus und US-Präsident Donald Trump hatten sich dazu geäußert. Krankenhäuser in den USA und Italien hatten angeboten, Charlie weiter zu behanleln.
 

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