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Babynahrung-Erpresser: Womöglich in Österreich

Deutschland

Babynahrung-Erpresser: Womöglich in Österreich

Nach den Drohungen eines Erpressers, Lebensmittel im In- und Ausland zu vergiften, sollte man ihm nicht 10 Millionen Euro zahlen, sind bei der Polizei Konstanz über 650 Anrufe eingegangen. Darunter einige konkrete Hinweise, wie ein Polizeisprecher mitteilte. „Die Auswertungen der Anrufe laufen weiter, die Kollegen prüfen rund um die Uhr“, heißt es seitens der Polizei.

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Um den Fall so schnell wie möglich zu klären und den circa 50-jährigen Verdächtigen zu fassen, ist extra dafür eine Sonderkommission namens „Apfel“ gegründet worden. Sie besteht aus rund 220 Ermittlern.

Es wurde auch eine internationale Fahndung in Österreich und der Schweiz ausgerufen. Der Erpresser hatte bereits Gläschen mit Babynahrung vergiftet (Ethylenglycol) und könnte womöglich übers Wochenende erneut zuschlagen.

Warnung der Polizei

„Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zukünftig zu einer Manipulation kommen könnte, werden Verbraucher deshalb aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks (besonders bei Glasverpackungen mit Schraubverschluss) zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören. Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.“

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