Bande verkaufte Pässe an Flüchtlinge

Elf Personen in Haft

Bande verkaufte Pässe an Flüchtlinge

Eine Bande soll in Italien Pässe und Ausweise entwendet haben, die ursprünglich zerstört hätten werden sollen. Elf Personen wurden festgenommen, darunter auch drei Funktionäre des Wirtschaftsministeriums und der staatlichen Druckerei, die die Pässe vernichten sollte. Die Dokumente wurden nach Syrien, Irak und Afghanistan geschickt, um Flüchtlinge nach Europa zu schleusen, berichteten Medien.

Die drei Funktionäre werden beschuldigt, die Pässe aus Lagern der Druckerei entwendet zu haben. Die kriminelle Organisation setzte sich weiters aus mehrheitlich algerischen und marokkanischen Bürgern zusammen. Bis zu 4.000 Euro sollen Flüchtlinge für einen Pass gezahlt haben. Die Bande mit Stützpunkten in Rom und Neapel zählte Mitglieder auch in Paris, im Brüsseler Brennpunktviertel Molenbeek und in Istanbul.

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