20. Juli 2012 12:41

Nach Bluttat bei Filmpremiere 

"Batman"-Massaker: Amerika steht unter Schock

Todesfälle überschatten Filmpremieren: Brutales Massaker in Denver.

"Batman"-Massaker: Amerika steht unter Schock
© Getty Images/WireImage.com

Nach dem Kino-Massaker mit zwölf Toten will die Stadt Aurora der Opfer gedenken. Am Sonntagabend soll vor dem Gemeindezentrum eine Gebetsandacht stattfinden, wie örtliche Medien berichteten. Zudem werde in zwei High Schools der Stadt bei Denver im US-Bundesstaat Colorado am Wochenende psychologische Unterstützung angeboten. Hingehen könne jeder, der diese Hilfe benötige. Die Flaggen sollten auf halbmast wehen.

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Derweil rätselt die Polizei weiter über das Motiv des Täters. Offensichtlich hatte der 24 Jahre alte James Holmes seine Tat von langer Hand vorbereitet. Nach Angaben des US-Senders CNN hatte er Waffen und massenhaft Munition in den vergangenen Monaten legal erworben. Die Sicherungsarbeiten von Spezialisten an der mit Sprengstofffallen präparierten Wohnung des Mannes sollten laut CNN vermutlich am Samstag fortgesetzt werden. 

Trauer nach Amoklauf in Denver
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Trauer nach Amoklauf in Denver
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Trauer nach Amoklauf in Denver
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Trauer nach Amoklauf in Denver

Gerechtigkeit
Präsident Barack Obama hat den Opfern und ihren Angehörigen Gerechtigkeit versprochen. "Die Regierung ist bereit, alles zu tun, um diejenigen vor Gericht zu bringen, die für dieses abscheuliche Verbrechen verantwortlich sind", sagte Obama in seiner wöchentlichen Radioansprache am Samstag. Seine Regierung werde zudem "alle möglichen Schritte ergreifen", um die Sicherheit der US-Bürger zu garantieren.

Obama sprach in seiner Ansprache von einer "bösen" Tat, die sich einer rationalen Erklärung entziehe. Er schließe die überlebenden Opfer des Verbrechens in seine Gebete ein und bitte Gott, ihnen "Trost und Heilung zu spenden, in den harten Tagen, die vor ihnen liegen".

Der Präsident forderte die US-Bürger gleichzeitig auf, die Tat zum Anlass zu nehmen, sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu konzentrieren und weniger Augenmerk auf "kleine und banale Dinge" zu legen". "Es kommt darauf an, wie wir miteinander umgehen und uns unsere Liebe zeigen", sagte er. "Es kommt darauf an, was wir täglich tun, um unseren Leben einen Sinn und Zweck zu geben. Darauf kommt es an. Darum sind wir hier."


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