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Berlin verlängert AKW-Laufzeiten

Umstrittene Entscheidung

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Berlin verlängert AKW-Laufzeiten

Der Deutsche Bundestag hat die umstrittene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschlossen. Mit der Mehrheit von Union (CD/CSU) und FDP entschied das Parlament, dass die Reaktoren durchschnittlich zwölf Jahre länger laufen dürfen als im bisherigen Atomgesetz festgelegt. Der letzte Meiler würde so um das Jahr 2035 vom Netz gehen.

SPD will Verfassungsgericht anrufen

Nach den Plänen der Koalition muss der Bundesrat, die zweite Kammer im deutschen Parlament, nicht zustimmen. Dagegen wollen allerdings die SPD und mehrere Bundesländer vor dem Verfassungsgericht klagen.

Für das Gesetz stimmten beim abschließenden Votum 308 Abgeordnete, dagegen 289 Parlamentarier. Es gab zwei Enthaltungen.

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Greenpeace mit Protesten in Berlin
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Donnerstag in der Früh einer Aktion vor der CDU-Parteizentrale in Berlin gegen die geplante Verlängerung der Laufzeiten für deutsche AKWs protestiert. Zwölf Kletterer der Organisation hängten an der Außenfassade des Konrad-Adenauer-Hauses ein zehnmal 7,5 Meter großes Fotobanner auf. Unter der Überschrift "CDU - Politik für Atomkonzerne" prosten sich darauf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Vorstandsvorsitzende des Energieriesen RWE, Jürgen Großmann, mit Schnapsgläsern zu.




 

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