Wirbel um gefälschtes Beweis-Foto

Nach islamischem Ritus

Wirbel um gefälschtes Beweis-Foto

Für Aufregung sorgte ein Bild, das im Internet kursiert und angeblich den toten Osama bin Laden zeigt. Die Echtheit der Aufnahme wurde nie bestätigt und Experten bezweifeln die Authentizität des Bildes. Die englische Zeitung "Daily Telegraph" berichtet, dass es sich bei dem Bild um eine Fotomontage handelt.

Leiche im Meer versenkt
Die Leiche des durch ein US-Spezialkommando in Pakistan getöteten Al-Kaida-Chefs  ist laut US-Fernsehberichten bereits im Meer beigesetzt worden. Bin Ladens Leiche sei im Einklang mit den muslimischen Traditionen im Meer bestattet worden, berichteten die TV-Sender CNN und MSNBC unter Berufung auf US-Regierungskreise am Montag.

Diashow US-Kommando: Hier wurde Bin Laden getötet

Bin Laden von US-Einheit getötet

Bin Laden von US-Einheit getötet

Bin Laden von US-Einheit getötet

Bin Laden von US-Einheit getötet

Bin Laden von US-Einheit getötet

Bin Laden von US-Einheit getötet

Bin Laden von US-Einheit getötet

Bin Laden von US-Einheit getötet

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Ein US-Beamter hatte zuvor vor Journalisten erklärt, es werde sichergestellt, dass der Umgang mit der Leiche "im Einklang mit islamischen Praktiken und islamischer Tradition" stehe. Das sei "etwas, dass wir sehr ernst nehmen, und deshalb wird das in einer angemessenen Weise gehandhabt".

Kopfschuss
Terroristenchef Osama bin Laden wurde beim Einsatz des US-Spezialkommandos in Pakistan durch einen Kopfschuss getötet. Das berichtete der Sender CNN unter Berufung auf Kongressmitglieder in Washington, die vom Weißen Haus über die Vorgänge informiert wurden.

Gefährliche Hubschrauber-Aktion
Die US-Spezialkräfte kamen im Schutz der Dunkelheit, um das Versteck von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden zu stürmen. Nach Angaben aus Regierungskreisen in Washington landete eine "kleine Einheit" in der Nacht auf Sonntag mit zwei Hubschraubern auf einem abgeschirmten Anwesen in Abbottabad, zwischen 50 und 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Islamabad. Etwa 40 Minuten dauerte die riskante Kommandoaktion, bei der der meistgesuchte Terrorist der Welt getötet wurde. Der TV-Sender CNN berichtete, dass bin Laden durch einen Kopfschuss gestorben sei.

Herrschaftliche Residenz
Der Gründer und Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida versteckte sich nicht wie oft vermutet in einer Höhle im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet vor den USA, die bin Laden seit den Anschlägen vom 11. September 2001 weltweit jagten. Er verschanzte sich nach US-Angaben hinter hohen Mauern und Stacheldraht in einer herrschaftlichen Residenz. Der Komplex sei vor fünf Jahren errichtet worden. Im Spätsommer 2010 habe es erste Hinweise darauf gegeben, dass sich Bin Laden hier aufhalten könnte. Auf die Spur kamen die US-Geheimdienste dem Al-Kaida-Chef demnach über einen Boten, den sie bereits seit einiger Zeit überwachten.

Vier weitere Tote
Bei der Kommandoaktion wurden neben bin Laden drei weitere Männer und eine Frau getötet. Bei den Männern habe es sich offenbar um einen Sohn bin Ladens sowie zwei Boten gehandelt. Die Frau sei erschossen worden, als einer der Männer hinter ihr in Deckung gegangen sei. Außerdem seien zwei weitere Frauen verletzt worden. "Das war ein besonders gefährlicher Einsatz", sagte ein ranghoher US-Vertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Mehrere Frauen und Kinder hätten sich zum Zeitpunkt des Zugriffs in dem Anwesen befunden.

Die US-Spezialkräfte blieben unverletzt. Allerdings sei einer der beiden Helikopter wegen einer "mechanischen Panne" ausgefallen und deshalb zerstört worden, hieß es. Beim Rückzug habe die gesamte Einheit mit dem verbleibenden Hubschrauber ausgeflogen werden müssen - samt der Leiche bin Ladens, die durch einen DNA-Test identifiziert wurde. Die US-Regierung gab zunächst nicht bekannt, welche Spezialkräfte genau den Einsatz ausführten. Der TV-Sender ABC berichtete allerdings, es habe sich um rund 25 Soldaten der Elite-Einheit Navy Seals gehandelt.



 

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