Blondine löst Frauen- Hass des Amokläufers aus

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Blondine löst Frauen- Hass des Amokläufers aus

Elliot Rodger (22), Sohn eines Hollywood-Regisseurs, tötete sechs junge Menschen. In einem 140-seitigen Manifest gab er als Grund an, dass er Frauen hasste, weil er so oft zurückgewiesen wurde und noch Jungfrau war. Er erwähnt dabei ein "hübsches, blondes Mädchen", das ihn "geärgert und lächerlich" gemacht hat. Das habe ihn sehr verletzt, weil er in genau dieses Mädchen verliebt gewesen ist.

"Herzlose Kreaturen"
Er habe die ein Jahr jüngere Blondine kennengelernt, als sie in der siebten Klasse war. "Ich habe sie so sehr gehasst und ich werde ihr niemals vergeben", schreibt er in dem Manifest. "Deswegen habe ich angefangen alle Frauen zu hassen. Für mich waren sie grausame, herzlose Kreaturen, die Spaß an meinem Leid hatten."

"Die Art und Weise wie ich von den Mädchen behandelt wurde, besonders von der blonden Sch.... hat eine große Angst vor Mädchen in mir geweckt. Das lustige daran ist, dass ich heimlich in sie verliebt war. Sie war das erste Mädchen, in das ich verknallt war und ich habe es nie jemandem gesagt."

Elliot Rodger © Facebook

(c) Facebook

Laut einer Facebook-Seite arbeitete die Blondine als Model, ihr Bruder spielte eine kleine Rolle in "Hunger Games", einem Film an dem auch Elliots Vater Peter mitwirkte, berichtet "Daily Mail". Der Bruder soll Elliot immer wieder verprügelt haben, heißt es in dem Manifest weiter. Die junge Frau und Elliot trafen sich, als sie 13 Jahre alt war. Es wird vermutet, dass die beiden nicht länger in Kontakt zueinander standen.

Aber auch andere Mädchen werden in dem Manifest erwähnt. Er fand eine hübsche Klassenkameradin auf Facebook wieder, um angewidert zu erkennen, dass ihr Freund ein Typ Mann war, den er verabscheute: ein großer, gut gebauter Surfer-Typ. "Als ich die Fotos der beiden gesehen habe, reagierte ich mit purem Hass. Ich wollte beide töten. Sie sollte die Meine sein und wenn ich sie nicht haben kann, sollte sie keiner haben."

Video zum Thema Hier eröffnet der Amok-Killer das Feuer

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Kurz darauf schmiss Elliot Rodgers all seine Kurse. "Ich will mich nicht mehr selbst quälen und aufs College zu gehen, wo ich all diese hübschen Mädchen sehe, die ich nie haben kann. Alles was ich machen kann ist, dass jeder den selben Schmerz fühlt, den sie mich fühlen haben lassen. Ich will Rache."

Kritik an Waffengesetzen
Die Frauen sollen jetzt alle mit dem FBI zusammenarbeiten, um herauszufinden, wie der 22-Jährige zu einem Killer wurde. Familien der Opfer machten wegen der laxen Waffengesetze die Politik mitverantwortlich. In den USA gibt es immer wieder tödliche Schussangriffe und Amokläufe, die regelmäßig die Debatte über schärfere Waffengesetze anfachen. Präsident Barack Obama ist für eine solche Verschärfung, scheiterte aber im Kongress bisher am Widerstand vor allem aus den Reihen der traditionell waffenfreundlichen Republikaner.

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