Bomben mit Namen des Toten

Rache an ISIS

Bomben mit Namen des Toten

Bevor 30 jordanische Piloten ihre Angriffe auf ISIS-Ziele in Syrien und im Irak flogen, malten sie mit Kreide den Namen ihres getöteten Kameraden auf die Bomben. Dazu schrieben sie „Held“ und „Märtyrer“. Oder: „Für euch, die Feinde des Islam!“

Bombardiert wurden bei mehr als 30 Angriffen Ausbildungscamps der Terrormiliz und Waffenlager. Ein wichtiges Ziel war auch Rakka, Zentrum der Jihadisten in Syrien. Hier wurde der jordanische Pilot Moath al-Kasasbeh (26) wochenlang festgehalten, bevor er von ISIS-Schergen bei lebendigem Leib in einem Stahlkäfig verbrannt worden ist.

Königin Rania trauert mit Witwe des toten Piloten
Jordaniens König Abdullah (53), selbst ein Kampfflieger, schwor nach dem grausamen Tod des jungen Piloten blutige Rache: „Weil diese Terrororgani­sation nicht nur gegen uns kämpft, sondern auch gegen den Islam!“ Die Offensive der jordanischen Streitkräfte werde so lange andauern, „bis die Extremisten eliminiert sind“, kündigte der König an: „Wir werden sie ausrotten!“ Schon bisher flog Jordanien Angriffe im Verband mit der internationalen Allianz gegen ISIS. Nun werden auch Einzelaktionen durchgeführt. Selbst der Einsatz von Bodentruppen wird überlegt.

Jordaniens Königin Rania unterstützt ihren Mann: Sie reiste nach Kerak in den Süden Jordaniens und besuchte Anwar Tarawneh, die Witwe des getöteten Piloten. Anwar Tarawneh und Moath al-Kasasbeh waren erst sechs Monate verheiratet. Sie erfuhr über Facebook vom grausamen Tod ihres Mannes.

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