Bombenalarm am US-Verteidigungsministerium

"Kein Sprengstoff"

Bombenalarm am US-Verteidigungsministerium

Sicherheitsbehörden haben am Freitag nahe des Pentagons einen Mann festgenommen, in dessen Rucksack zunächst "verdächtige Gegenstände und Produkte" gefunden worden waren. Tests hätten aber ergeben, dass es sich dabei nicht um Sprengstoff gehandelt habe, teilte eine Sprecherin der US-Bundespolizei FBI mit. Das nahe des Ministeriums geparkte Auto des Mannes sei ebenfalls von Sprengstoffexperten untersucht worden. Auch dabei sei nichts entdeckt worden.

Der Mann sei in der Nacht zum Freitag auf dem zu dieser Zeit noch geschlossenen Nationalfriedhof Arlington in unmittelbarer Nähe des Pentagons festgenommen worden, nachdem er sich Polizisten gegenüber "nicht entgegenkommend" verhalten habe, sagte FBI-Sprecherin Brenda Heck. Eine in seinem Rucksack gefundene Substanz sei "inaktiv". Alles deute darauf hin, dass der Mann auch keine Komplizen habe.

Nach einem Bericht des US-Senders FoxNews hatten Ermittler bei ihm ein Notizbuch gefunden, in dem die Worte "Al Kaida" und "Taliban" gestanden seien. Die Sprecherin wollte dies jedoch nicht bestätigen. Bei dem Festgenommenen handle es sich um einen US-Bürger äthiopischer Herkunft, so FoxNews.

Die Polizei hatte nach dem Alarm alle Straßen rund um das Pentagon gesperrt - ein wichtiger Verkehrsknoten der Hauptstadt Washington. Die Folge war ein stundenlanges Verkehrschaos. "Wegen der Nähe des Autos zum Pentagon schien es angemessen, dies als eine stärkere Verdachtslage einzuschätzen", sagte Polizeisprecher Dan Stessel.

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