19. Juli 2012 13:10

Bulgarien 

Attentäter mit gefälschtem US-Führerschein

Der Bombenanschlag auf israelische Touristen wurde von einem Selbstmörder verübt.

Attentäter mit gefälschtem US-Führerschein
Attentäter mit gefälschtem US-Führerschein
© EPA

Der Anschlag auf israelische Touristen am Flughafen der Schwarzmeerstadt Burgas ist nach Angaben der bulgarischen Regierung von einem Selbstmordattentäter verübt worden. Sicherheitskameras hätten einen langhaarigen Mann in Sportkleidung aufgenommen, der sich vor der Explosion etwa eine Stunde lang am Ort des Anschlags aufhielt, berichtete auch die bulgarische Nachrichtenagentur Novinite. Seine Leiche habe die schlimmsten Verletzungen aufgewiesen.

Die bulgarische Regierung veröffentliche Bilder vom mutmaßlichen Attentäter:

Das ist der Attentäter von Burgas
http://images04.oe24.at/bul4.jpg/storySlideshow/72.782.486
Attentäter von Burgas
http://images02.oe24.at/bulg1.jpg/storySlideshow/72.782.482
Attentäter von Burgas
http://images05.oe24.at/bul2.jpg/storySlideshow/72.782.489
Attentäter von Burgas
http://images01.oe24.at/burgas12.jpg/storySlideshow/72.783.258
Attentat in Burgas
http://images01.oe24.at/burgas7.jpg/storySlideshow/72.783.150
Attentat in Burgas
http://images02.oe24.at/burgas11.jpg/storySlideshow/72.783.147
Attentat in Burgas
http://images02.oe24.at/burgas5.jpg/storySlideshow/72.783.144
Attentat in Burgas

Auch auf einem Video ist der Bus-Bomber zu sehen:

Er sah aus wie ein Tourist
Der Mann hatte laut Innenminister Zwetan Zwetanow eine gefälschte Fahrerlaubnis aus dem US-Bundesstaat Michigan bei sich. Seine Identität sei noch nicht geklärt. Die Behörden gingen davon aus, dass es sich bei dem Mann um den Selbstmordattentäter handelte. Er sei mit einem Rucksack unterwegs gewesen und habe mit Shorts bekleidet wie ein gewöhnlicher Tourist ausgesehen.

Zwetanow zufolge wurden bei dem Anschlag acht Menschen getötet - sechs Israelis, der bulgarische Busfahrer und der Selbstmordattentäter. 31 weitere Israelis seien verletzt worden. Die meisten von ihnen seien in ein Krankenhaus von Burgas gebracht worden und sollten so schnell wie möglich nach Israel zurückgebracht werden. Der Flughafen der Stadt wurde vorübergehend gesperrt. Zwetanow zufolge soll er am Donnerstagabend wieder freigegeben werden.

Bei der Explosion wurden auch 37 Menschen verletzt, davon drei lebensgefährlich. Sie wurden in einem Militärflugzeug in ein Krankenhaus in der etwa 400 Kilometer entfernten Hauptstadt Sofia gebracht.

Israelische Helfer flogen der Nacht auf Donnerstag nach Bulgarien, um die Toten und Verletzten zurück nach Israel zu holen. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak sagte dem Rundfunk am Donnerstag, für den Anschlag seien Mitglieder der libanesischen Hisbollah-Miliz verantwortlich. Den Auftrag hätten sie von Israels Erzfeind Iran erhalten.

Das iranische Staatsfernsehen dementierte eine Verwicklung in den Anschlag. Ein Kommentator nannte die Beschuldigungen "lächerlich", meldete die israelische Nachrichtenseite ynet. Andere iranische Medien sahen in den Vorwürfen einen Versuch Israels, den Iran und seine Alliierten wie Syrien zu diskreditieren. Eine offizielle Reaktion Teherans gab es nicht. Auch die Hisbollah stritt eine Verwicklung ab.


 


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6 Postings
zombi69 meint am 19.07.2012 19:27:43 ANTWORTEN >
Hier muss von Israel massiv zurückgeschlagen werden. Dem Iran muss klar gemacht werden dass er mit weltweitem Terror nicht durchkommt. Der Mossad wird die richtige Antwort bestimmt bald geben.
Freeman1 (GAST) meint am 19.07.2012 17:13:34 ANTWORTEN >
Anschlag auf Hillary Clinton in Israel?
Unbestätigte israelische Quellen berichten, die Autokolonne von Hillary Clinton wurde am Montag auf dem Weg von Tel Aviv nach Jerusalem beschossen. Clinton hatte am Wochenende Ägypten besucht und dort den neuen Präsidenten Mohammed Mursi sowie den Präsidenten des Obersten Militärrats Hussein Tantawi getroffen. Anschliessend flog sie nach Israel. Laut Informationen hat ein weisses Auto der Marke Citroën sich der Kolonne genähert und dann das Feuer auf den Wagen in dem Clinton sass eröffnet.

Laut Beobachtern flüchteten die Angreifer und niemand der Passagiere wurde verletzt. Die israelische Polizei bestätigte auf Anfrage keinen Attentatsversuch, sondern meldete lediglich eine Grossfahndung mit Kontrollen an den Strassenkreuzungen.

Weder die israelischen Medien, noch westliche Medien, haben darüber berichtet. Ist ja auch klar warum, so eine Blamage und Versagen der Sicherheit will niemand zugeben, wenn der Anschlag echt war.

Interessant ist, nach ihrer Ankunft in Jerusalem betonte die US-Aussenministerin bei einer Pressekonferenz, dass ihr Land alles tun wolle, um das iranische Atomprogramm zu stoppen. Die Vorschläge aus Teheran seien ungenügend.

"Wir werden alle Elemente von Amerikas Macht benutzen, um Iran am Erwerb einer Atomwaffe zu hindern", sagte sie nach Gesprächen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Schimon Peres.

Wieder wird die Lüge verbreitet, der Iran strebt Atomwaffen an. Dabei wissen wir, es geht Washington und Tel Aviv um einen "Regimewechsel" und die Einsetzung einer Marionettenregierung, welche die Befehle des Westens befolgt.

Die Aussage, "alle Elemente von Amerikas Macht benutzen", heisst ja wohl in letzter Konsequenz einen Militärangriff, was denn sonst?

War der Anschlag eine "False Flag" Operation des israelischen Geheimdienstes, um Hillary Clinton einzuschüchtern und klar zu machen, was sie zu sagen hat? Denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass die israelischen Sicherheitskräfte, die besonders effizient sind und jeden Quadratmeter überwachen, Attentäter im eignen Land nicht erwischen.

Wie passend ist jetzt der Anschlag in Bulgarien.

Mindestens sechs Menschen sollen in einem mit israelischen Jugendlichen besetzten Bus getötet worden sein. 32 weitere seien bei der Explosion am Flughafen der Küstenstadt Burgas verletzt worden, teilten die bulgarische Polizei und Krankenhausvertreter am Mittwoch mit. Benjamin Netanjahu machte sofort den Iran für den Anschlag verantwortlich und kündigte eine entschlossene Reaktion an, obwohl es keinerlei Beweise für diese Beschuldigung gibt.

Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, der Iran, die Hezbollah oder die Hamas könnte hinter dem Anschlag stecken. Ja wer denn nun? Sucht euch einen aus.

Ein Sprecher der Hezbollah wies eine Beteiligung ab und sagte, die israelischen Beschuldigungen seien "lachhaft". Er fügte hinzu, "unsere Bewegung bekämpft keine Touristen."

Der bulgarische Innenminister Zwetan Zwetanow sagte im staatlichen Hörfunk, zwei mögliche Abläufe würden untersucht: Zum einen, dass der Sprengsatz vor dem Einsteigen der Touristen im Bus versteckt worden sei, zum anderen, dass er sich in ihrem Gepäck befunden habe, also von den Touristen selber aus Israel mitgebracht wurde.

"Alle Zeichen deuten auf den Iran", sagte Netanjahu. Ach ja? Welche denn? Es ist noch nichts durch die Spurensicherung analysiert worden, niemand verhaftet, man wusste nicht mal wie viele Opfer es genau sind, aber Bibi kennt schon den Täter. Sieht deshalb mehr nach einer Mossad-Operation aus, um es den Iranern in die Schuhe zu schieben. Und das Motive ist auch ganz klar, einen Grund finden, um den Iran angreifen zu können.
@Freeman1 (GAST) meint am 19.07.2012 19:19:30
interessanter Kommentar, macht nachdenklich !
wunderlicherweise (GAST) meint am 19.07.2012 15:46:13 ANTWORTEN >
ein junger *Selbstmordattentäter*... na welche "'friedliche'" Religion bildet solche Menschen aus?
mäx (GAST) meint am 19.07.2012 14:44:00 ANTWORTEN >
wahrscheinlich warens die israelis selber. haben derzeit innerpolitisch ziemliche probleme und das problem iran ist sowieso vorhanden.
so, und jetzt bin ich gespannt ob mein eintrag gepostet wird, der zensur zum opfer fällt oder die faschismuskeule geschwungen wird.
aber der mossad hat ja schon ganz andere sachen sich geleistet
eeehhhkloar (GAST) meint am 19.07.2012 14:06:21 ANTWORTEN >
an jeder Ecke eine Überwachungskammera in jeder Bank ... aber es kommt nie zu brauchbaren Bildern was soll der sch....
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