Bursche schwänzt Moschee – Eltern müssen vor Gericht

Heftige Debatten im Netz

Bursche schwänzt Moschee – Eltern müssen vor Gericht

Es ist ein Fall, derzeit in Deutschland für ordentlich Zündstoff sorgt. Die Ausgangsposition klingt zunächst harmlos: Eine Schulklasse macht einen Ausflug in eine Moschee – nur ein Kind nimmt nicht Teil. Der Bursche schwänzte die Mosche auf Drängen seiner Eltern. Sie  befürchten nämlich, dass ihr Bub durch den Besuch „religiös indoktriniert“ werden könnte.  Jetzt blüht den Eltern ein Gerichtsverfahren.

Wegen „Schulschwänzens“ sollen die Eltern jeweils ein Bußgeld 150 Euro berappen. Die Eltern legten Widerspruch ein – das berichtet die Welt.

Eltern verteidigen sich
Die Eltern selbst gehören keiner Religion an und hatten deshalb aus ideologischen Gründen darauf bestanden, dass ihr Sohn dem Besuch fernbleibt. Niemand könne gezwungen werden, einen „Sakralbau“ betreten zu müssen, so die Argumentation.

Heftige Debatten im Netz
Die Eltern werden durch Alexander Heumann vertreten, seines Zeichens ein ehemaliges Mitglied der AfD. Dieser hat laut NDR über den Verein Pax Europa den Kontakt zu den Eltern gefunden. Pax Europa ist eine Organisation, die sich vor allem ob einer „Islamisierung Deutschlands“ sorgt.

Im Netz laufen derzeit die Debatten heiß, vor allem deshalb, da die besagte Moschee laut „SHZ“-Quellen der Milli-Görüs-Bewegung zuzuordnen sei. Diese wiederum wird vom Verfassungsschutz ganz genau beobachtet und gilt in Teilen als eine religiöse Einrichtung, die extremistische und antisemitische Agenden verfolgt.

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