Das irre Luxus-Leben des Fidel Castro

Von wegen Kommunismus

Das irre Luxus-Leben des Fidel Castro

Der ehemalige kubanische Staatschef Fidel Castro verordnete seinem Volk kommunistische Bescheidenheit - und lebte selbst im Luxus mit Yacht, Privatinsel, Delphinen und Schildkröten-Farm. In einem neu erschienenen Buch packt ein ehemaliger Bodyguard des Revolutionärs aus, berichtete das Magazin "Focus".

Leben wie ein König
Fidel Castro genoss ein Leben wie ein König, während sein Volk in Armut lebte. Er besaß eine eigene Privatinsel, Cayo Piedra, mitten in der Karibik, die er selbst als "Garten Eden" bezeichnete. Mit seiner Luxus-Yacht Aquarama II schipperte er regelmäßig auf die Insel. "Castro saß (auf der Yacht) in seinem schwarzen Leder-Sessel... dazu ein Glas Chivaz Regal (ein teurer Whiskey) in der Hand (sein Lieblingsgetränk)", erzählt der ehemalige Leibwächter. Castro besaß alles, was es mit Geld zu kaufen gab: eine Kegelbahn auf dem Dach, einen Basketballplatz, ein eigenes Medizin-Center, einen Luxusbungalow und einen privaten Yachthafen an der Küste.

Diashow Castros Auftritt mit seiner Frau in Havanna

Zusammen mit seiner Frau Dalia Soto besuchte er eine Kulturveranstaltung in Kubas Hauptstadt.

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Zusammen mit seiner Frau Dalia Soto besuchte er eine Kulturveranstaltung in Kubas Hauptstadt.

Zusammen mit seiner Frau Dalia Soto besuchte er eine Kulturveranstaltung in Kubas Hauptstadt.

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Zusammen mit seiner Frau Dalia Soto besuchte er eine Kulturveranstaltung in Kubas Hauptstadt.

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"La Vie Cachée de Fidel Castro" (Das geheime Leben des Fidel Castro) von Juan Reynaldo Sanchez zeigt, dass der Diktator ein Leben in Saus und Braus führte. Die britische Zeitung "The Guardian" veröffentlichte nun erste Einblicke aus dem Buch, schrieb "Focus". Der ehemalige Bodyguard berichtet unter anderem, dass der Kubaner einen ähnlichen Lebensstil wie der französische Sonnenkönig Ludwig XIV., pflegte.

 Sanchez, der 17 Jahre lang in der Leibwächter-Garde des kubanischen Politikers war, beschreibt den "Máximo Líder" als charismatisch, intelligent, aber auch als manipulativ und eiskalt. Castro, der als Staatspräsident und Regierungschef der Kommunistischen Partei Kubas seinem Volk das System des Kommunismus aufzwang, lebte selbst nicht nach seinen aufgestellten Regeln. "Fidel Castro wollte, dass alle wissen, dass ihm die (kommunistische) Revolution keine Ruhe gelassen hat, keine Freude und dass er das bürgerliche Konzept des Urlaubs verachtete. Er hat gelogen!", zitiert der "Guardian" aus dem Buch.

Nie auf Komfort verzichtet
Sanchez schreibt: "Im Gegensatz zu dem, was er immer predigte, hat Fidel nie auf den kapitalistischen Komfort verzichtet oder sich für ein sparsames Leben entschieden. Er lebte ein Leben wie ein Kapitalist, ohne irgendein Limit." Für ihn sei Castro dennoch wie "ein Gott" gewesen: "Ich habe alle seine Worte aufgesogen und alles geglaubt, was er gesagt hat. Ich bin ihm überall hin gefolgt und wäre für ihn gestorben." Inzwischen lebt der 65-Jährige Sanchez in Amerika im Exil.

Das Buch, das Sanchez nun gemeinsam mit dem französischen Autor Axel Gylden geschrieben hat, wurde zunächst in französischer Sprache veröffentlicht. "Das ist das erste Mal, dass jemand aus dem inneren Kreis plaudert. Jemand der Teil dieses Systems und ein Zeuge aus nächster Nähe dieser Ereignisse war. Es verändert das Bild, das wir von Fidel Castro haben", erklärt Gylden gegenüber "The Guardian".

49 Jahre an der Macht

Castro war 49 Jahre lang als regierender Herrscher in Kuba an der Macht. Erst 2006 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen aus der aktiven Politik zurück und trat seine Macht 2008 an seinen jüngeren Bruder Raúl Castro ab. Bis 2011 blieb er Erster Sekretär der Kommunistischen Partei. Inzwischen ist Castro 87 Jahre alt und politisch nicht mehr tätig. Es ist nicht das erste Mal, dass gemunkelt wird, dass Castro ein großes Vermögen besitzt. Bereits 2006 listete "Forbes" den ehemaligen Regierungschef unter den Top 10 der mächtigsten "Könige, Königinnen und Diktatoren" auf. Damals berichteten Beamte, dass Castro durch staatliche Unternehmen eigenes Kapital angehäuft hätte. Der Kubaner dementierte den Bericht umgehend.

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