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Russlands Gräueltaten

Das sind Putins Kriegsverbrechen

Das Unheil in Syrien nimmt kein Ende. Der Krieg wird hässlicher und hässlicher. Mittendrin ist Wladimir Putin. Russlands Präsident unterstützt nicht nur den Kampf gegen den IS, sondern noch viel mehr.

Hilfsorganisationen haben diese Woche verstärkt vor einer Verschlechterung der humanitären Krise in Syrien gewarnt. Unter anderem auch wegen Putin und seinen Angriffen. Die russischen Bombardements treffen, laut Berichten, auch Hilfsgüter-Konvois und andere zivile Ziele.

Zivile Ziele
So berichtet die „Washington Post“, dass Russland seit dem Abschuss eines seiner Kampfjets durch die Türkei vermehrt zivile Objekte bombardiert. So zählen syrisch-türkische Grenzübergänge und Straßen, die zum Transport von Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten genutzt werden zu beliebten russischen Zielen.

Wie ein UN-Bericht festhält, seien viele Hilfsorganisationen gezwungen, ihre Versorgung einzustellen und Millionen Menschen ihrem Schicksal zu überlassen. Innerhalb von fünf Tagen sei einer der wichtigsten Grenzübergänge Bab al-Salameh bombardiert worden.

Humanitäre Krise
„Da entsteht eine neue, humanitäre Krise. Es gibt extremes Leid und die Menschen werden nicht beschützt“, warnt Rae McGrath, Regionalleiter bei der Hilfsorganisation Mercy Corps gegenüber der „Washington Post”. Außerdem konnte seit Beginn der russischen Luftangriffe nur ein Fünftel der üblichen Essenslieferungen überbracht werden, so McGrath.

Absicht
In dem UN-Bericht heißt es außerdem, dass zahlreiche Bäckereien, Getreidemühlen, Lagerhäuser und ein komplettes Getreide-Silo bombardiert wurden. Dass diese Angriffe Zufall sind, glaubt McGrath nicht. „Natürlich war das Absicht“, wird Entwicklungshelfer McGrath von der US-Zeitung zitiert. „Das war eine sehr spezifische Zielauswahl.“

Krankenhäuser bombardiert
Doch damit nicht genug. Anscheinend macht Putin nicht einmal vor Krankenhäusern Halt. Seit dem Einschalten Russlands in Syrien wurden mindestens 20 medizinische Einrichtungen getroffen. Die Mehrzahl der Einrichtungen wird von „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützt. Auch sie glauben nicht an Zufall. „Natürlich ist es für uns unmöglich, Gewissheit zu haben, aber die hohe Frequenz, in der Bomben Krankenhäuser treffen oder sehr nah neben ihnen einschlagen, lässt es so erscheinen, dass sie absichtlich Krankenhäuser angreifen“, sagte Pablo Marco, der bei „Ärzte ohne Grenzen“ für Syrien zuständig ist, gegenüber der „Washington Post“.

Zivile Opfer
Zusätzlich zu diesen Gräueltaten kommt noch der Einsatz von Vakuum-Bomben, Streubomben und Bombenlieferungen an Syriens Diktator Baschar al Assad. Immer häufiger sterben Zivilisten bei den russischen Luftangriffen.

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