Deutsche Amazon-Mitarbeiter streiken wieder

Auf den Barrikaden

Deutsche Amazon-Mitarbeiter streiken wieder

Aufgrund des Trafikonflikts  mit dem Online-Versandhändler Amazon erhöhte die deutsche Gewerkschaft ver.di Hessen (Expertin für gute Arbeit, faire Löhne)den Druck im Ostergeschäft. Angaben zufolge traten schon am Montag an fünf Standorten Beschäftigte in den Ausstand. Am größten Standort in Bad Hersfeld hätten etwa 300 bis 400 Mitarbeiter der Frühschicht die Arbeit niedergelegt.

Streik begann schon um 0.00 Uhr
Der Streik läuft seit dem Beginn der Nachtschicht um 0.00 Uhr. Auch in Leipzig, Koblenz sowie Rheinberg und Werne (beide Nordrhein-Westfalen) gab es Streiks. Das Unternehmen sichert dennoch seinen Kunden eine pünktliche Zustellung bis Ostern zu, wenn diese bis Dienstagabend bestellt werden.

Wiederholte Streiks seit 2013
Seit 2013 kommt es immer wieder zu Streiks bei Amazon. Laut Mechthild Middeke von ver.die Hessen, gebe es keine Probleme, die Gewerkschaftsmitglieder zum Ausstand zu mobilisieren. Sie beteuert auch, dass sie bisher mit jeder Streikwelle stärker geworden sind.

VER-DI  kämpft für bessere Bedinungen
Um bessere Bedingungen im Einzel- und Versandhandel zu sichern will  ver-di Amazon zur Aufnahme von Tarifverhandlungen bewegen. Das Unternehmen lehnt das jedoch ab und verweist darauf, dass sich die Bezahlung der Mitarbeiter am oberen Bereich der Logistikbranche orientiere. In Bad Hersfeld wurde zuletzt Mitte März gestreikt.

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