Sonderthema:
Die Queen braucht mehr Geld

Sie will 33 Mio.

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Die Queen braucht mehr Geld

Sie ist eine der reichsten Frauen der Welt, besitzt ein Privatvermögen von 100,8 Millionen Euro und bekommt täglich vom britischen Staat 24.109 Euro als „Gehalt“ überwiesen. Trotzdem plagen das britische Staatsoberhaupt, Queen Elisabeth II., enorme Finanzsorgen.

Die renommierte britische Zeitung "The Independent" legte erstmals die streng vertrauliche Korrespondenz zwischen Königspalast und britischer Regierung offen. Klar ist: Mit ihrem Jahresgehalt von 8,8 Millionen Euro kann die 83-Jährige längst nicht mehr auskommen. Aber: Trotz finanzieller Engpässe wird Sparsamkeit im Hause Windsor keineswegs großgeschrieben.

Zu hohe Energiekosten und überteuerte Reparaturen
Hier verschwendete Elisabeth II. in den letzten Jahren am meisten Geld:

  • Gerade die Energiekosten der Queen sind in den letzten Jahren nahezu explodiert. Aber: Erst viel zu spät wurde ein günstigerer Strom- und Gasanbieter gesucht. Allein zwischen 2004 und 2006 hätten so laut Insidern jährlich 53.000 Euro gespart werden können.
  • Die Renovierungen der Küche und des Kaffeezimmers im Schloss Windsor wurden deutlich teurer als eigentlich geplant. Zusatzkosten: 45.000 Euro.
  • Bei der Sanierung des Londoner St. James’s Palace (Wohnsitz von Prince Charles) verlangten die Handwerker weit mehr als ausgemacht. Die Mehrkosten belaufen sich auf 111.000 Euro.
  • Trotz leerer Kassen wohnen etliche Bedienstete und Mitglieder der Königsfamilie gratis in den Palästen der Royals. Darunter auch der Leiter der Gemäldesammlung der Queen und ihre Zofe.

Kein Wunder – bei dieser Verschwendung –, dass die britische Regierung den Royals das Budget nicht einfach so erhöhen will. Denn bereits jetzt beträgt das „Taschengeld“ der Königsfamilie insgesamt 39,2 Millionen Euro pro Jahr.

Doch die Queen gibt nicht auf und probiert es weiter, im nächsten Jahr soll über eine saftige Erhöhung verhandelt werden. Für die kommenden Jahre sind, laut ihren Beratern, allein für die Restaurierung zusätzliche 33,6 Millionen Euro nötig.

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