Sonderthema:

Strauss-Kahn

"Die Wahrheit wird ans Licht kommen"

Dominique Strauss-Kahn hat in einem verbitterten Schreiben an die Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds die Vorwürfe der versuchten Vergewaltigung scharf zurückgewiesen. "Ich bestreite in der am stärksten möglichen Form die Anschuldigungen, denen ich mich jetzt gegenübersehe", heißt es in einem von CNN am Montag veröffentlichten Brief des vergangene Woche zurückgetretenen IWF-Chefs an seine Ex-Mitarbeiter. "Ich bin zuversichtlich, dass die Wahrheit ans Licht kommen wird und ich entlastet werde."

Strauss-Kahn soll ein Zimmermädchen unter anderem zum Oralsex gezwungen haben und steht derzeit in New York unter schärfstem Hausarrest. Die Mitteilung falle ihm "so schwer fällt wie kaum eine andere" in seinem Leben, schrieb der Franzose, und drückte seine "tiefe Trauer und Enttäuschung, Sie unter solchen Umständen verlassen zu müssen" aus. Er trete mit größtem Bedauern zurück. "Ich kann nicht akzeptieren, dass der Fonds - und Ihr, liebe Kollegen - meinen persönlichen Alptraum teilt. Deshalb muss ich gehen." Der 62-Jährige beendet das etwa eine Seite lange Schreiben nach einigen Segenswünschen mit einem schlichten "Dominique".

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