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Disney World sperrt alle Strände

Nach Alligator-Angriff

Disney World sperrt alle Strände

Nach dem Angriff eines Alligators (richtig) auf einen Zweijährigen fehlt von dem Buben jede Spur. Das Reptil hatte das Kind am Dienstagabend vor den Augen des Vaters unweit eines Hotels in Orlando geschnappt und mitgerissen, wie die Zeitung "Orlando Sentinel" unter Berufung auf Polizeiangaben berichtete.

Der Alligator verschwand den Angaben zufolge in einem künstlichen See auf dem Gelände der Hotelanlage in der Nähe des Freizeitparks "Disney World". Es sei nicht wahrscheinlich, dass der Bub noch lebendig aufgefunden werde, sagte Sheriff Jerry Demings dem Sender CNN. "Die traurige Realität ist, dass schon einige Stunden vergangen sind." Rund 50 Suchkräfte hatten den See über Nacht stundenlang abgesucht. Alle Strände im Vergnügungspark wurden nun gesperrt

Der kleine Bub gehörte laut CNN zu einer fünfköpfige Familie aus Nebraska. Er sei durchs seichte Wasser spaziert, als das Tier zuschnappte. Sein Vater habe vergeblich versucht, das Kind aus den Fängen des Alligators zu befreien und habe sich Schrammen am Arm zugezogen. Auch die Mutter sei ins Wasser gegangen, habe sich jedoch von dem Tier ferngehalten.

Die Hotelanlage ist über eine Hochbahn mit dem Vergnügungspark verbunden und gehört auch zum Disney-Konzern. Das Hotelmanagement zeigte sich von dem tragischen Unfall erschüttert. Laut Polizei hat es in der Umgebung bisher keinen ähnlichen Vorfall gegeben

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