Dokumentarfilmer in Australien getötet

Helikopterabsturz

Dokumentarfilmer in Australien getötet

Bei einem Helikopterabsturz im Osten Australiens sind zwei Dokumentarfilmer ums Leben gekommen. Wie ihr Arbeitgeber National Geographic am Sonntag mitteilte, handelte es sich bei den Todesopfern um den preisgekrönten US-Kameramann Mike deGruy (siehe Bild) und den australischen Fernsehproduzenten Andrew Wight.

Die Polizei teilte mit, ein australischer Helikopterpilot und sein amerikanischer Passagier seien bei einem Absturz am Samstag kurz nach dem Start nahe Nowra, rund 160 Kilometer nördlich von Sydney, ums Leben gekommen.

National Geographic und "Titanic"-Regisseur James Cameron bestätigten die Identität der Opfer und erklärten: "Die Tiefsee-Gemeinde hat zwei ihrer besten verloren." DeGruy und Wight waren auf Unter-Wasser-Dokumentationen spezialisiert.

Der Kalifornier deGruy wurde für seine Leistung im Bereich Kameraführung mit mehreren Emmys und BAFTAs ausgezeichnet. In ihrer Erklärung würdigten National Geographic und Cameron den 60-Jährigen als erfahrenen Taucher und U-Boot-Pilot, der an Camerons Dokumentarfilm "Last Mysteries of the Titanic" (2005) beteiligt war.

Der 52-jährige Wight war Autor und Produzent des 3-D-Thrillers "Sanctum", der an den australischen Kinokassen zum erfolgreichsten Film des Jahres 2010 wurde.

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