Drogenkartelle nehmen blutige Rache

13 Tote in Entzugsklinik

© Reuters

Drogenkartelle nehmen blutige Rache

Vergangene Woche wurden im mexikanischen Tijuana rekordverdächtige 105 Tonnen Marihuana beschlagnahmt. Die Drogenkartelle sind erzürnt und antworteten auf ihre Art.

Party gestürmt
Am Samstag stürmte eine Todesschwadron in der Grenzstadt Ciudad Juarez eine Party. 14 Gäste wurden erschossen. Mindestens 15 weitere Personen, darunter ein neunjähriges Kind, wurden schwer verwundet.

Die Täter fuhren in drei Autos vor und schossen wild um sich. Die Polizei fand später 70 Patronenhülsen in dem Haus. Abgefeuert wurden sie aus Waffen, die typisch für Drogenbanden sind. Die Täter konnten entkommen.

13 Tote in Entzugsklinik
Am Sonntag nun das nächste Blutbad: In Tijuana wurde ein Entzugszentrum gestürmt. 13 Personen wurden kaltblütig ermordet. In Mexiko liefern sich Drogenkartelle bittere Kämpfe um die Vorherrschaft auf dem Suchtgiftmarkt.

Seit Beginn einer Regierungsoffensive gegen den Drogenhandel im Dezember 2006 starben mehr als 28.000 Menschen. Die Regierung unter Präsident Felipe Calderon setzt im Kampf gegen die Drogenbanden zur Unterstützung der Polizei mehr als 50.000 Soldaten ein.

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