EU entsendet Armee-Ausbilder nach Mali

Umkämpft

EU entsendet Armee-Ausbilder nach Mali

Die Europäische Union entsendet Ausbilder für die Armee des westafrikanischen Krisenlandes Mali. Das beschlossen die EU-Außenminister bei einem Sondertreffen in Brüssel, wie am Donnerstag offiziell mitgeteilt wurde. Im Rahmen des Einsatzes sollen bisherigen Planungen zufolge rund 450 Soldaten entsandt werden, darunter rund 200 Militärausbilder.

Frankreich hat seine Truppen für den Kampf im westafrikanischen Mali weiter aufgestockt: Inzwischen seien 1.400 französische Soldaten an der "Operation Serval" gegen Islamisten in Mali beteiligt, sagte Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am Donnerstag in Vincennes bei Paris. "1.400 französische Soldaten befinden sich auf malischem Boden", sagte der Minister. Insgesamt soll die Truppenstärke nach und nach auf 2.500 Soldaten ausgebaut werden.

Die französischen Truppen hatten vergangenen Freitag ihre Offensive gegen die Islamisten in Mali mit Luftangriffen gestartet. Inzwischen sind auch Bodentruppen und Panzer im Einsatz, um die Islamisten zurückzudrängen, die aus dem von ihnen kontrollierten Norden Richtung Süden vorgerückt waren. "Es gab gestern Kämpfe am Boden und durch Luftangriffe. Es gab welche heute Nacht, und es gibt welche im Moment", sagte Le Drian, der am Nachmittag in Berlin mit seinem deutschen Kollegen Thomas de Maizière über Mali sprechen will.

Nach Angaben malischer Militärs sind die Städte Konna und Diabali immer noch umkämpft. Augenzeugen und Armeekreisen zufolge nutzten die Islamisten, die sich unter die Bevölkerung gemischt hätten, diese inzwischen als Schutzschilde. Dies erschwere den Kampf gegen die islamistischen Gruppen.
 

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