EU schickt Hilfsgüter für Mosuls Bevölkerung

Weitere Flüge geplant

EU schickt Hilfsgüter für Mosuls Bevölkerung

Erstmals seit Beginn der Offensive der irakischen Armee und Verbündeter auf Mosul (Mossul) hat die EU humanitäre Hilfsgüter für die dortige Bevölkerung geschickt. Ein Flugzeug brachte unter anderem Zelte, Decken sowie Versorgungspakete für Neugeborene und Hygieneartikel nach Erbil im Norden des Landes, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte.

Weitere gemeinsame Flüge der EU und der Mitgliedstaaten sollen folgen. Bei der ersten Lieferung aus Finnland handelte es sich um 40 Tonnen Hilfsgüter, mit denen etwa 1400 Menschen versorgt werden sollen. Am Dienstag folge ein weiteres Flugzeug mit von Österreich bereitgestellten Hilfsgütern, kündigte die Kommission an. Am Mittwoch sollen weitere Hilfsgüter aus Dänemark und Schweden in Erbil eintreffen. Die materielle Hilfe der Mitgliedstaaten stockt das 134 Millionen Euro umfassende Hilfsprogramm auf, das die EU bereit stellte.

Offensive zur Rückeroberung

Am 17. Oktober hatten die irakischen Streitkräfte und kurdische Peschmerga-Kämpfer mit Unterstützung einer von den USA angeführten internationalen Koalition eine Offensive zur Rückeroberung Mosuls begonnen. Die nordirakische Großstadt ist die letzte Bastion der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Irak.

Nach Angaben der UNO flohen etwa 90.000 Menschen seit Beginn der Offensive aus ihren Häusern. Insgesamt sind nach Schätzungen Brüssels mehr als ein Drittel der 33 Millionen Einwohner des Landes inzwischen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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