Iran muss Atompläne einfrieren

Einigung bei Atomstreit

Iran muss Atompläne einfrieren

Nach einem nächtlichen Verhandlungs-Marathon einigten sich die USA und ihre West-Partner mit dem Iran auf ein Abkommen zum Einfreieren von Teherans Nuklearprogramm – der Iran arbeitet seit Jahren an eigenen Atombomben.

Kurz nach der Unterschrift im Genfer Völkerbundspalast am Sonntag um drei Uhr früh richtete sich Obama im Weißen Haus an die Öffentlichkeit: „Die Welt ist jetzt ein sicherer Ort.“

Waffenfähiges Uran – Bestände neutralisiert
Skepsis. Der Deal ist freilich nur der erste Schritt zu einer langfristigen Lösung: Teheran stimmte zu, die Urananreicherung mit einem Grad von fünf Prozent zu begrenzen (nicht stark genug für Bomben). Die Bestände von bereits auf 20 Prozent angereichertes Uran, ein Vorprodukt für den Bomben-Bau, sollen neutralisiert werden. Auch Zentrifugen sollen vorerst ihren Betrieb einstellen. Unangekündigte Inspektionen sind geplant.

Israel fühlt sich noch immer bedroht, da der Iran nun legal Uran anreichern darf. Die Lösung könne nur das Aus des iranischen Atomprogramms sein. US-Außenminister John Kerry kontert: „Jetzt müssen sie den friedlichen Nutzen demonstrieren.” Durch den Deal erhält Teheran eingefrorene Milliarden zurück.

(bah)

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