Erster Ebola-Fall im Senegal bestätigt

Seuche breitet sich aus

Erster Ebola-Fall im Senegal bestätigt

Die Ebola-Seuche in Westafrika hat nun auch Senegal erreicht. Bei dem ersten bestätigen Fall handle es sich um einen Patienten, der aus dem Nachbarland Guinea stamme, sagte Gesundheitsministerin Awa Marie Coll Seck am Freitag. Dort hatte die jüngste Epidemie im März ihren Ursprung genommen.

Bis zu 20.000 Infektionen in Westafrika befürchtet

Nach Angaben der Behörden sind bisher 3.069 Menschen in Sierra Leone, Liberia, Guinea und Nigeria an der Seuche erkrankt und davon 1.552 gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass sich mehr als 20.000 Menschen mit dem in Westafrika grassierenden Ebola-Virus infizieren werden. Schon jetzt dürften sich in vielen Gegenden zwei bis vier Mal so viele Menschen angesteckt haben wie offiziell angegeben.

Angesichts der dramatischen Ausbreitung laufen die Anstrengungen auf Hochtouren, Medikamente gegen die tödliche Krankheit zu finden. Bisher sind noch keine Arzneien gegen Ebola zugelassen. Eine Impfung der Firma GlaxoSmithKline soll jedoch in Zusammenarbeit mit der US-Gesundheitsbehörde in einem beschleunigten Verfahren an Menschen erprobt werden. Der Wirkstoff soll Mitte September gesunden Freiwilligen in Großbritannien und den USA verabreicht werden.
 

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