Experte: Wir importieren eine Macho-Kultur

Flüchtlinge

Experte: Wir importieren eine Macho-Kultur

Die Flüchtlingskrise wird Europa auch noch 2017 beschäftigen. Erst vor kurzem meinte Minister Doskozil in der Welt "Die westliche Balkanroute ist immer noch nicht so geschlossen, wie es nötig wäre",  Es gebe "leider immer noch erhebliche Aktivitäten von kriminellen Schleppern und eine signifikante Zahl von Migranten." Auf den Flüchtlingspakt der EU mit der Türkei sei kein Verlass, meinte Doskozil.

Statstisch gesehen – das bestätigt eine Studie aus Deutschland – werden Migranten häufiger straffällig als die durchschnittliche Gesamtbevölkerung. Nun stellt sich natürlich die Frage: „Sind Flüchtlinge tatsächlich Krimineller als Einheimische?“ Ein Experte klärte jetzt gegenüber Focus auf.

Mehr Delikte - doch es hat Gründe
Dieser bestätigt zwar die steigende Kriminalität, setzt diese jedoch im Zusammenhang mit Verteilung der Zuwanderer. „Die Statistik zeigt: Wenn Deutschland 800.000 Menschen aufnimmt, darunter vor allem junge Männer, muss die Kriminalität zwangsläufig steigen. Die Gruppe der 15- bis 35-jährigen Männer ist in jeder Bevölkerung die gefährlichste, sie begehen bei uns mehr als die Hälfte aller Gewalttaten.“, so Kriminologe Christian Pfeifer. Die Gewalt wird dabei häufig unter den Asylwerbern selbst ausgetragen.

Das hängt auch mit den Unterbringungsumständen zusammen. Schaut man sich die Tätergruppen genauer an, lässt sich auch ein Rückschluss auf die Herkunftsländer der meisten Gewalttäter herleiten. „Syrer, Afghanen und Iraker werden [...] sehr selten straffällig, die Nordafrikaner dagegen sehr häufig.“, so Pfeifer. Der Überhang an Gewalttaten, die von Nordafrikanern verübt werden, hänge vorallem mit der „Perspektivlosigkeit“ dieser Zuwanderungsgruppe zusammen.

Wir importieren Machos
Ein viel größerers Problem sieht der Experte in den Import einer gewissen Macho-Kultur aus fernen Ländern, wo Frauen realtiv wenig zu sagen haben. „Wir importieren keine Kriminalität, aber eine Macho-Kultur. Die Dominanz der Männer ist in nordafrikanischen und arabischen Ländern sehr ausgeprägt. In den Integrationskursen müssen wir ganz deutlich machen: Hier läuft es anders.“, so Pfeifer und hat auch eine Lösung dieses Problems parat. „Das geht aber nicht ohne die Partnerschaft mit Muslimen selber, es braucht vor allem die Unterstützung durch Imame. Ich habe bereits im Jahr 2000 einen Vortrag in einer Moschee gehalten zu dem Thema: „Der Import der türkischen Macho-Kultur nach Deutschland – Wie können wir sie überwinden?“ Da war die Moschee rappelvoll.“

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