Mindestens 4 Tote

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IS steckt hinter Istanbul-Anschlag

Bei dem Selbstmordanschlag im Zentrum von Istanbul sind nach übereinstimmenden Medienberichten drei Israelis und ein Iraner getötet worden. Bei den Todesopfern handle es sich um drei Israelis im Alter von 40, 60 und 70 Jahren sowie um einen Iraner, berichteten der Nachrichtensender CNN-Türk und andere türkische Fernsehsender am Samstag unter Berufung auf Angaben der behandelnden Krankenhäuser.

11 israelische Staatsbürger verletzt
Die Internetausgabe der türkischen Zeitung "Hürriyet" berichtete, der Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, Dore Gold, habe entschieden, wegen des Anschlags einen Besuch in die USA abzubrechen und nach Istanbul zu reisen.

Israel schickte überdies zwei Flugzeuge in die türkische Metropole, um die bei dem Anschlag verletzten Israelis heimzuholen. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums erklärte, unter den insgesamt 36 Verletzten seien mindestens elf israelische Staatsbürger. Zwei von ihnen befänden sich in einem ernsten Zustand.

Diashow Selbstmordanschlag in Istanbul

Selbstmordanschlag in Istanbul

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Selbstmordanschlag in Istanbul

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War es IS?
Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Samstagvormittag in der Istiklal-Straße im europäischen Teil Istanbuls in die Luft gesprengt, etwa 500 Meter vom Taksim-Platz entfernt. Die Behörden der Metropole sprachen von einem "Terroranschlag". Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Regierungsfreundliche Medien machten allerdings die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verantwortlich.

Washington verurteilte den "feigen Terroranschlag". Die USA stünden im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite ihres Nato-Partners Türkei, erklärte Außenamtssprecher John Kirby. Die Gewalt gegen "unschuldige Menschen in der gesamten Türkei - türkische Bürger und internationale Besucher" sei nicht hinnehmbar.

Keine Österreicher
Unter den Todesopfern und Verletzten seien nach bisherigem Wissensstand keine Österreicher, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Thomas Schnöll, am Samstag der APA auf Anfrage. Generell gelte für die gesamte Türkei ein "erhöhtes Sicherheitsrisiko", ein "hohes Sicherheitsrisiko" besteht im Osten und Südosten des Landes, heißt es auf der Homepage des Ministeriums

Nach Angaben des deutschen Außenministeriums wurde kein deutscher Staatsbürger verletzt. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes wies am Samstag anderslautende Medienberichte aus der Türkei zurück.

Wie das Weiße Haus mitteilte, seien zwei US-Bürger getötet worden. Man stehe in engem Kontakt mit den türkischen Behörden und bekräftige die Entschlossenheit, gemeinsam mit der Türkei das Übel des Terrorismus zu bekämpfen, betonte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses, Ned Price, in einem Statement.

Große Vorsicht
Das Auswärtige Amt in Berlin riet Deutschen in der Millionenstadt weiterhin zu großer Vorsicht. "Reisenden in Istanbul wird geraten, öffentliche Plätze, auch touristische Attraktionen und allgemein Menschenansammlungen in den nächsten Tagen zu meiden", hieß es am späten Samstagnachmittag in einem aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweis.

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