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Nervenkrieg

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Explosionen nahe Haus des Toulouse-Killers

Seiten: 12

In Toulouse überstürzen sich die Ereignisse: Die französische Polizei hat nach den Attentaten an einer jüdischen Schule in Toulouse  den Schützen ausfindig gemacht. Der Name des Killers lautet Mohammed Merah. Angeblich  ist Merah 2008 aus einem Gefängnis in Afghanistan geflohen. Bei einer versuchten Festnahme kam es zu einem Feuergefecht.

Mehr als einen Tag lang belagerte die französische Polizei das Haus des Serien-Killers, ehe sich kurz vor Mitternacht die Ereignisse überschlugen. Drei Explosionen halten durch die Nacht, die französische Polizei berichtete, dass die Wohnung des Killers gestürmt wurde. Nur wenige Minuten später dementierte der Innenminister wieder. Man wollte lediglich den Druck auf Mohammed Merah erhöhen.

Diashow Toulouse: Polizei findet Terror-Verdächtigen

Großeinsatz in Toulouse

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Im Zuge der Verhandlungen hat der 24-Jährige zugegeben, drei jüdische Kinder, einen Lehrer und davor drei Soldaten in der südfranzöischen Stadt und deren Umgebung eiskalt getötet zu haben. Mittlerweile hat er sich als Gotteskrieger mit „Al-Kaida-Verbindung“ geoutet.

Täter wollte weitere Morde an Polizisten verüben
Dienstagabend um 22 Uhr hatte Nicolas Sarkozy schließlich grünes Licht für die „Operation Merah“ gegeben. Der „Mann, der versucht hat, Frankreich in die Knie zu zwingen“, sollte lebend geschnappt werden. Sarkozy: „Der Killer wollte Mittwoch früh bereits wieder zwei Polizisten töten.“

Die Sondereinheiten aus Paris, Anti-Terror-Spezialkommandos, hatten zu diesem Zeitpunkt längst sein Haus observiert. Um drei Uhr morgens „hörten wir plötzlich Schüsse“, berichteten Bewohner des Hauses, in dem sich Merah verschanzte. Polizisten versuchten, ihn zu überwältigen. Er schoss – und verletzte zwei Polizisten.

Die Polizei wollte die anderen Bewohner nicht gefährden. Sie saßen bis Mittag in dem Haus fest – bis sie endlich evakuiert werden konnten. In allen Zufahrtsstraßen zu dem Wohnhaus postierten sich Rettungs- und Polizeiautos. Hat der „Killer“ Sprengstoff bei sich? Immer wieder telefonierten Sonderermittler mit Merah. Er will nicht aufgeben. Und er will auch „nicht sterben. Ich tötete lieber“, sagte er den Polizisten. Zu Mittag wurde ein Bruder von Mohammed Merah festgenommen. Und ein Freund des Bruders. Seine Mutter wurde zu dem Wohnhaus gebracht, sie sollte ihren Sohn zur Aufgabe bewegen. Sie weigerte sich. Auch die Mutter wurde von der Polizei mitgenommen.

Sprengstoff im Auto des Bruders – ein Netzwerk?
Um 15 Uhr fanden die Spezialeinheiten „große Mengen von Sprengstoff im Auto“ des Bruders von Merah. Er soll ebenfalls ein radikaler Islamist sein.

Merah zeigte bis zuletzt keinerlei Reue: Er bereue, dass er „nicht mehr Menschen umgebracht“ hat, sagte er den Polizisten. Alle seine Opfer habe er genau ausgesucht.

Als Motiv gab er wirre Hassgefühle an: „Wegen Frankreichs Afghanistan-Einsatzes, wegen des Burka-Verbots, wegen Palästinensern“ habe er die Menschen getötet. Und immer wieder sagte er, dass er ein „Gotteskrieger“ sei.

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Autor: Isabelle Daniel, Karl Wendl
Seiten: 12
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