FARC-Rebellen lassen Geisel frei

Nach 12 Jahren

FARC-Rebellen lassen Geisel frei

Die kolumbianischen FARC-Rebellen haben am Dienstag den von ihnen seit mehr als zwölf Jahren festgehaltenen Unteroffizier Pablo Moncayo freigelassen. Das bestätigte der Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Adolfo Beteta. Vertreter des IKRK befänden sich bereits bei Moncayo. Der Hubschrauber, der Moncayo in die Freiheit fliegen soll, konnte jedoch nach Angaben Betetas zunächst wegen schlechten Wetters nicht wieder starten.

"Wanderer für den Frieden"
Die IKRK-Vertreter waren zusammen mit der oppositionellen Senatorin und Vermittlerin Piedad Cordoba und dem katholischen Bischof Leonardo Gómez an Bord eines von Brasilien gestellten Hubschraubers zu dem geheim gehaltenen Übergabeort im Süden des Landes geflogen.

Moncayo wurde auf dem Flugplatz der Stadt Florencia etwa 500 Kilometer südlich von der Hauptstadt Bogota von seinen Angehörigen erwartet. Darunter befand sich auch sein Vater Gustavo, der als "Wanderer für den Frieden" weltweit Aufsehen erregt hatte. Er legte in den vergangenen Jahren tausende Kilometer zu Fuß zurück, um für die Freilassung seines Sohnes zu demonstrieren. Er wurde auch vom Papst sowie Politikern in Europa empfangen.

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