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Fahrgäste saßen in Schwebebahn fest

Wuppertal

Fahrgäste saßen in Schwebebahn fest

Nach einem Unfall in der Wuppertaler Schwebebahn haben dutzende Fahrgäste am Donnerstagabend stundenlang festgehangen. Eine Stromleitschiene habe sich gelöst, woraufhin der Schwebebahnzug etwa 500 Meter vor einer Haltestelle stoppte, teilte die Polizei der deutschen Stadt mit. Die 75 Fahrgäste und der Fahrer saßen mehrere Stunden fest. Sie wurden mit Drehleitern aus dem hängenden Zug gerettet.

Die Stromleitschiene habe sich aus ungeklärter Ursache gelöst, sei teilweise gerissen und auf mehrere Autos aufgeschlagen, berichtete die Polizei. Der Notruf sei kurz vor 18.30 Uhr eingegangen. Es habe bis 21.45 Uhr gedauert, bis alle Fahrgäste und der Fahrer aus der Schwebebahn gerettet gewesen seien. Zwei Insassen hätten sich anschließend ins Krankenhaus begeben. Auch einer der betroffenen Autofahrer sei nach eigenen Angaben leicht verletzt worden.

Die Wuppertaler Schwebebahn ist weltweit einzigartig, sie gilt als Wahrzeichen der Stadt. Nach Angaben der Stadtverwaltung bleibt der Betrieb bis mindestens Montag eingestellt. Die Schwebebahn wurde im Jahr 1901 eröffnet. Das schwerste Unglück des seit einigen Jahren unter Denkmalschutz stehenden Verkehrsmittels ereignete sich im Jahr 1999. Fünf Insassen eines Triebwagens starben, als dieser in die Wupper stürzte.

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