Faustschlag für CSSD-Vizechef Sobotka

Tschechien-Wahlkampf

 

Faustschlag für CSSD-Vizechef Sobotka

Er musste mit starken Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der 48-jährige Angreifer, der 1,88 Promille Alkohol in Blut hatte, schlug Sobotka in dem Moment, als er seine Wahlkampfrede beendete, berichten die tschechischen Zeitungen.

Zugespitzte Wahlkampfatmosphäre
Der Täter wurde verhaftet. Innenminister Martin Pecina erklärte, der Tat des Angreifers werde in einem Schnellverfahren nachgegangen. Die politischen Parteien verurteilten die Attacke und warfen sich gegenseitig vor, die Wahlkampf-Atmosphäre im Lande zugespitzt zu haben.

CSSD-Chef Jiri Paroubek erklärte, es handle sich um den "Höhepunkt einer Hasskampagne gegen die CSSD", für die "rechtsgerichtete Medien" und die konservative Demokratische Bürgerpartei (ODS) verantwortlich seien.

Der amtierende ODS-Chef und Spitzenkandidat Petr Necas wies den Vorwurf zurück und betonte, die CSSD selbst habe "Aggressivität" in den Wahlkampf gebracht. Die Attacke gegen Sobotka sei aber unannehmbar. Die ODS habe immer Gewalt in der Politik verurteilt, so Necas.

Sobotka steht an der Spitze der CSSD-Liste im südmährischen Kreis. Laut Wählerumfragen ist die CSSD Favorit der Parlamentswahl, die am 28. und 29. Mai stattfindet.

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