Feuer-Inferno in Kanada weiter außer Kontrolle

Waldbrände

Feuer-Inferno in Kanada weiter außer Kontrolle

Die Waldbrände in der kanadischen Provinz Alberta sind nach Angaben der Behörden weiter außer Kontrolle und könnten sich noch deutlich ausweiten. "Das ist weiterhin ein großes, unkontrolliertes, gefährliches Feuer", sagte Kanadas Sicherheitsminister Ralph Goodale am Samstag.

"Wenn es weiter in dem jetzigen Tempo wächst, könnte es heute noch doppelt so groß werden." Es bestehe aber offenbar keine Gefahr für weitere Ortschaften.

Seit Freitag um 50 Prozent angewachsen
Die vor fast einer Woche ausgebrochenen Waldbrände haben bisher eine Fläche von der Größe Londons vernichtet. Laut Goodale wuchs das Feuer allein seit Freitag um 50 Prozent an. Die Lage bleibe angesichts der Wetterlage "unvorhersehbar und gefährlich", sagte der Minister. Zuvor hatte der Krisenstab der Provinzregierung von Alberta erklärt, Trockenheit, hohe Temperaturen und starker Wind würden die Brände weiterhin anfachen.

Das Feuer war südlich von Fort McMurray ausgebrochen, starker Wind trieb die Flammen am Dienstag bis in die Stadt. Diese wurde daraufhin vollständig evakuiert. Seit Freitag wurden die Einwohner der Stadt ein zweites Mal fortgebracht, weil die Notunterkünfte im nördlichen Umland wegen drehender Winde nicht mehr als sicher eingestuft wurden. Die Polizei begleitete Autokonvois mit den Evakuierten durch die brennende Geisterstadt. Am Samstag wurde die Aktion fortgesetzt.

Rekorddürre und Hitzewelle
Die Ölprovinz Alberta erlebt derzeit eine Rekorddürre und leidet zudem unter einer Hitzewelle. Seit Tagen herrschen Temperaturen von fast 30 Grad Celsius. 1100 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um mehr als 40 verschiedene Brände unter Kontrolle zu bringen.
 

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