Fliehender Stier in Supermarkt erschossen

Bayern

Fliehender Stier in Supermarkt erschossen

Ein wild gewordener Stier ist in Bayern von einem Viehtransporter in einen Supermarkt geflüchtet und dort erschossen worden. Das Tier sei am Montag nach einem Unfall in Eggenfelden von dem Anhänger entkommen und habe nicht eingefangen werden können, teilte die Polizei mit. Nachdem der Bulle einen Feuerwehrmann leicht verletzt hatte, stürmte er schnurstracks in den Supermarkt.

Das Geschäft wurde geräumt. Ein Polizist erschoss schließlich das Tier. Der Schaden in dem Supermarkt wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Transporter umgekippt

Bei dem Unfall auf einer Bundesstraße war der Transporter aus zunächst ungeklärter Ursache umgekippt. Zehn Rinder flüchteten panisch von dem Anhänger. Neun Tiere konnten rasch eingefangen und in ein nahegelegenes, umzäuntes Grundstück getrieben werden. Der Bulle jedoch rannte einen Feuerwehrmann über den Haufen und verirrte sich schließlich in den Supermarkt. Eine Kassierin und eine Feuerwehrfrau erlitten einen Schock.

Die Polizei musste ein zweites Rind, das bereits eingefangen war, ebenfalls erschießen. Den genauen Grund dafür teilte die Exekutive zunächst nicht mit. Die überlebenden Tiere wurden auf einen Transporter umgeladen und zu ihrem Besitzer gebracht.

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