Flüchtlinge gehen aufeinander los: 20 Verletzte

Dschungel von Calais

Flüchtlinge gehen aufeinander los: 20 Verletzte

Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen im "Dschungel" von Calais sind mehr als 20 Menschen verletzt worden. Es habe eine Schussverletzung gegeben, zudem hätten mehrere Beteiligte Messerverletzungen erlitten, teilte die französische Polizei am Donnerstagabend mit.

Es seien 20 Flüchtlinge, drei Freiwillige und ein Polizist verletzt worden. Die genaue Ursache des Gewaltausbruchs war zunächst unklar.

Er erfolgte, als in einem Hilfszentrum in dem wegen seiner schlechten Zustände berüchtigten Flüchtlingslager in Nordfrankreich Essen ausgeteilt wurde. An den Auseinandersetzungen waren rund 200 afghanische und sudanesische Flüchtlinge beteiligt. Mehrere Notunterkünfte gingen nach Angaben eines AFP-Reporters in Flammen auf. Etwa 35 Einsatzwagen von Feuerwehr und Polizei waren vor Ort.

In dem für seine miserablen Zustände bekannten Lager halten sich nach Behördenangaben derzeit noch rund 4000 Menschen auf. Polizisten und Arbeiter hatten Ende Februar trotz heftiger Proteste von Flüchtlingen und Aktivisten damit begonnen, den siebeneinhalb Hektar großen südlichen Teil des Camps zu räumen.

 

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