Flug QZ8501:
 War der 
Airbus zu 
langsam?

Absturz der Air Asia:

Flug QZ8501:
 War der 
Airbus zu 
langsam?

Zweiter Tag der Suche nach der verschwundenen Air-Asia-Maschine vor Indonesien: Schiffe, Flieger und Helikopter sind im Dauereinsatz, doch es fehlt weiter jede Spur vom Airbus A320-200. Lediglich eine Ölspur im Meer wurde entdeckt. 162 Menschen waren an Bord, sie sind vermutlich alle gestorben.

Laut Bambang Soelistyo, Chef der Such- und Rettungsbehörde, könnte die Maschine „am Meeresgrund“ liegen. „Wenn das stimmt, wird es schwierig sein, sie zu lokalisieren, weil unsere Ausrüstung dafür nicht ausreicht.“

Lauda: "Überflug war eine falsche Entscheidung"
Wahrscheinlich: Der Flug QZ8501 stürzte ab, weil er in ein Gewitter kam und Kapitän Iriyanto (mehr als 20.000 Flugstunden) Fehler machte.

Fehler 1: Er flog über Gewitter. Letzten Infos zufolge wollte er das Unwetter überfliegen – ohne Erlaubnis. Der Tower hat verboten, den Jet von 32.000 Fuß auf 38.000 Fuß zu steigen. Iriyanto tat es trotzdem. „Das war eine falsche Entscheidung, das tut man nicht“, sagt Airliner Niki Lauda.

Fehler 2: Er flog zu langsam. „Der Jet verlor beim Anstieg Geschwindigkeit. Er flog etwa 160 km/h zu langsam. In dieser Flughöhe ist das ex­trem gefährlich“, so Luftfahrt-Experte Geoffrey Thomas.

Diashow Flug QZ8501: So trauern die Angehörigen

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

Schock und Trauer nach Verschwinden von Flug QZ8501

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Flug-Experte Niki Lauda zur Flug-Katastrophe:  "Pilot hatte offenbar keine Erlaubnis für den Steigflug"

ÖSTERREICH: Warum ist der Airbus verschwunden?
NIKI LAUDA: Bisher ist natürlich alles Spekulation. Aber wenn die letzten Informationen stimmen, kam der Flieger in ein Gewitter. Die letzten Daten deuten darauf hin, dass der Pilot den Jet von 32.000 Fuß auf 38.000 Fuß steigen wollte, obwohl er dafür keine Genehmigung hatte. Die letzten Daten stammen aus der Höhe von 36.000 Fuß, er wollte also das Gewitter überfliegen, anstatt zu umfliegen. Aber das war eine falsche Entscheidung. Das tut man einfach nicht.

ÖSTERREICH: Warum könnte es so weit gekommen sein?
Lauda: Vorbeifliegen ist bei Gewitter die einzige Option. Am Radar ist alles zu sehen, möglicherweise hat der Pilot einfach nur zu spät reagiert. Er könnte auch viel zu langsam gewesen sein.

ÖSTERREICH: Wird das Flugzeug überhaupt gefunden?
Lauda: Ich bin mir sicher, dass der Flieger bald gefunden wird. Entscheidend ist, dass alle Daten ausgewertet werden, die der Flieger an die Air Asia sendet. Daraus könnte abgeleitet werden, warum es zu einem Absturz gekommen ist. Nach dem Auffinden des Airbus wird auch die Blackbox wichtige Infos über die Katastrophe liefern.

(prj)

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