Ganze Welt in Angst vor Terror

Nach London:

Ganze Welt in Angst vor Terror

Nerven liegen blank: Nach dem blutigen Anschlag von London herrscht weltweit höchste Alarmstufe. Geheimdienste warnen vor weiterem Terror.

In London mordeten die Islam-Fanatiker bestialisch auf offener Straße. Die Attentäter, 28 und 22 Jahre alt, massakrierten den jungen Soldaten Lee Rigbyn mit Fleischermessern und einer Machete. „Allahu akbar“, riefen sie: „Gott ist groß.“
Als Motiv gaben sie Rache für Kriege im Irak und Afghanistan an an. Der grausame Mord hätte nie passieren dürfen: Beide Täter waren der Polizei bekannt. Der Ältere, Sohn nigerianischer Einwanderer, war in zahlreiche Demonstrationen islamistischer Gruppen in London verwickelt.

Neue Terror-Stufe
„Mit den London-Morden hat der Terror eine neue Stufe der Selbstinszenierung erreicht“, erklärt Anti-Terror-Experte Rolf Tophoven in ÖSTERREICH.

Keine anonymen Bekennerschreiben mehr, keine Flucht. Noch am Tatort suchten die Killer Kontakt zu Kameras, um Hassbotschaften abzusondern: „Die Bilder wurden von allen TV-Stationen übernommen. Das Ziel der Killer war erreicht.“

Ähnlich agierten auch die Marathon-Killer von Boston, zwei Islam-Fanatiker aus Tschetschenien. Sie töteten mit Bomben drei Menschen, verletzten 200, lösten weltweit Empörung aus.

„Die neuen Täter suchen nach ‚weichen‘ Zielen“, sagt Tophoven: „Großveranstaltungen sind solche.“

In London und Deutschland herrschte während des CL-Finales Alarmstufe Rot. Aber: Experten warnen vor weiteren Attentaten. „Gefahr ist nicht vorbei“, sagt der Briten-Geheimdienst.
 

"Ich sah den Mord an
 meinem Mann im TV"

Die Frau des in London von zwei Terror-Irren mit einem Fleischerbeil zu Tode gehackten Soldaten brach jetzt ihr Schweigen: „Ich liebe ihn.“

In einer berührenden Pressekonferenz erzählte Rebecca Rigby, dass sie sich nach der Rückkehr ihres Mannes Lee Rigby (†25) aus Afghanistan keine Sorgen mehr um seine Sicherheit gemacht hätte. Am Mittwoch sah sie aber im TV „Breaking News“ über die Terrorattacke. Die beiden aus Nigeria stammenden Fanatiker Olumide Adebolajo (28) und Oluwatobi Adebowale (22) hatten Rigby attackiert, mit Messern und einem Beil fast geköpft.

„Wunderbarer Vater“
Später fand sie heraus: Der Tote, den sie gesehen hat, war ihr Mann: „Man glaubt doch, dass Soldaten in England sicher sind“, so Rebecca. „Wir werden ihn vermissen, ich liebe ihn.“

Autor: (wek, bah)
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