Geistig Verwirrter sticht 7-Jährigen tot

Frankreich im Schock!

Geistig Verwirrter sticht 7-Jährigen tot

Nach der Messerattacke eines geistig Verwirrten ist in Ostfrankreich ein siebenjähriger Bub gestorben. Der kleine Lucas erlag am Montagabend im Universitätsklinikum der Stadt Nancy seinen schweren Verletzungen, wie die dortige Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Messerangriff auf das Kind am vergangenen Donnerstag hatte in Frankreich Entsetzen und Fassungslosigkeit ausgelöst.

In der nahe Metz gelegenen Ortschaft Joeuf attackierte ein Mann auf offener Straße ohne sichtbaren Grund den Siebenjährigen, der gerade von der Schule nach Hause kam. Er stach ihm mehrfach in Brust und Bauch. Später stellte sich der Mann, der bereits 2013 wegen einer Gewalttat verurteilt worden war, der Polizei. Die Justiz hält ihn trotz seiner psychischen Probleme für schuldfähig.

Fahnen auf Halbmast
Lucas wurde schwer verletzt mit einem Hubschrauber in die Uniklinik von Nancy geflogen und notoperiert. Die Ärzte konnten den Buben aber nicht retten - er starb vier Tage nach der Attacke. Nach seinem Tod hingen am Dienstag die Fahnen in Joeuf auf Halbmast, Bewohner der Ortschaft legten am Tatort Blumen nieder. "Der Schmerz ist unermesslich", sagte Bürgermeister Andre Corzani.

 

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