Germanwings-Todesflug: Wo ist 2. Flugschreiber?

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Germanwings-Todesflug: Wo ist 2. Flugschreiber?

Eine knappe Woche nach dem Absturz der Germanwings-Maschine ist die zweite Blackbox der Unglücksmaschine noch immer nicht gefunden. Für die französischen Gendarmen, die die Gebirgsregion bei Seyne-les-Alpes absuchen, ist das nicht überraschend.

Video: neueste Bilder der Absturzstelle

Video zum Thema Auf Suche nach Blackbox

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"Man muss schon hier vor Ort sein, um zu begreifen, worum es geht", sagt einer der Suchkräfte. "Wir haben eine Flugzeugturbine gefunden, die 400 Meter weit vom Aufschlagspunkt der Maschine fortgeschleudert worden ist."

Der Einsatzort ist eine Felswand, die Hänge sind 40 bis 60 Grad steil. Der Airbus A320 ist beim Aufprall zerschmettert worden, die Trümmer liegen über ein Gebiet von fast zwei Hektar Größe zerstreut. Rund 50 Experten sind täglich im Einsatz - um den Flugdatenschreiber, Flugzeugtrümmer und sterbliche Überreste der 150 Opfer zu suchen.

Video zum Thema 200 Polizisten ermitteln Co-Piloten

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+++ Wir berichten hier LIVE über den aktuellen Stand der Ermittlungen +++

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17:20
 

Lubitz' Tante wusste nach eigenen Angaben nichts von den psychischen Problemen des Piloten. Er habe auch nie von Stress während der Arbeit gesprochen. "Wenn wir Familienfeste feierten, war er fröhlich", zitiert bild.de die Tante.

16:36
 

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft teilte mit, dass weder eine Ankündigung noch ein Bekenntnis des Copiloten vorliegen. "Ebenso wenig sind im unmittelbaren persönlichen und familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz besondere Umstände bekannt geworden, die tragfähige Hinweise über ein mögliches Motiv geben können", hieß es.

15:28
 

Lubitz über "längeren Zeitraum" suizidgefährdet

15:03
 

Wetter verhindert Hubschrauber-Einsatz

Die Ermittler am Absturzort des Germanwings-Airbus in den französischen Alpen haben am Montag zunächst auf die Hilfe von Hubschraubern verzichten müssen. "Wir haben etwas schwierige Wetterbedingungen", sagte ein Sprecher der Gendarmerie. In der Region herrschte heftiger Wind.

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Wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete, wurden Helfer stattdessen über eine Straße von der Einsatzzentrale im Örtchen Seyne-les-Alpes in die Nähe des Absturzortes gebracht und legten den Rest des Wegs zu Fuß zurück.

14:56
 

Blackbox sendet gar keine Funksignale

Bei der Suche nach dem Flugdatenschreiber der abgestürzten Germanwings-Maschine setzen die Ermittler auf akribische Suche statt auf Funksignale. "Die Geräte senden nur bei Kontakt mit Wasser", erläuterte Jens Friedemann von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) am Montag in Braunschweig. In den Alpen sende der Datenschreiber also gar keine Funksignale.

14:51
 

Presse muss sich gedulden

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf bittet Presse und Öffentlichkeit um Geduld. Es soll eine Pressemitteilung verlesen werden, die in diesen Momenten verfasst wird. Danach sollen zunächst keine weiteren Fragen von Journalisten beantwortet werden.

Der Fall sei heikel und man wolle damit vor allem die Angehörigen schützen.

14:16
 

Pressekonferenz

In Kürze wird sich die Staatsanwaltschaft Düsseldorf zu den neuesten Erkenntissen im Fall des Germanwings-Absturz äußern.

13:47
 

Großraumjets bekommen auswerfbare Blackboxes

Der europäische Flugzeughersteller Airbus will seine Großraumjets A350 und A380 künftig mit auswerfbaren Flugdatenschreibern ausstatten. Die Entscheidung wurde Airbus zufolge nach den Flugzeugunglücken in Südostasien getroffen.

Die auswerfbaren Flugschreiber - also Geräte, die vor einem Aufprall des Flugzeugs automatisch herausgeschleudert werden - sollen vorerst nur in den beiden größten Airbus-Modellen eingesetzt werden.

13:31
 

50.000 Euro Soforthilfe für jede Familie

Germanwings-Geschäftsführer Oliver Wagner erinnerte heute daran, dass Germanwings eine Soforthilfe für jede Familie in Höhe von 50.000 Euro beschlossen habe. Nach seinen Worten wird dieser Betrag nicht von möglichen späteren Schadenersatz-Zahlungen abgezogen.

2015033018852.jpg © Reuters

(c) Reuters

"Bis heute sind 325 Menschen nach Seyne-les-Alpes gereist", dem Dorf in der Nähe des Unglücksortes, wie Germanwings-Geschäftsführer Oliver Wagner am Montag im südfranzösischen Marseille berichtete.

Die meisten seien deutsche und spanische Familienangehörige gewesen, aber auch Angehörige aus Mexiko, Japan, Kolumbien, Venezuela oder Argentinien seien gekommen.

12:47
 

"Le Figaro": Leichen und Flugzeugteile "metertief in der Erde"

Wie die französische Zeitung "Le Figaro" berichtet, sollen nach Angaben eines örtlichen Polizisten Leichen- und Flugzeugteile "metertief in der Erde stecken". Durch die Wucht des Aufpralls werde es "Monate dauern" bis alle Überreste gefunden werden.

2015033018853.jpg © Reuters

(c) Reuters

11:55
 

Ermittler erhielten Krankenakten des Copiloten

Das Uniklinikum Düsseldorf hat am Montag der Staatsanwaltschaft die Krankenakten des Copiloten der abgestürzten Germanwings-Maschine übermittelt. Das erklärte eine Klinik-Sprecherin.

Der 27-Jährige, der nach bisherigen Erkenntnissen den Airbus mit 150 Menschen an Bord absichtlich abstürzen ließ, war vor einigen Wochen als Patient an das Uniklinikum gekommen. Dabei ging es den Angaben zufolge um "diagnostische Abklärungen", die aber nicht näher erläutert wurden. Auch blieb unklar, in welcher der vielen Abteilungen Lubitz untersucht wurde. Zwischen Februar 2015 und dem 10. März war er mindestens drei Male vorstellig geworden.

Das Klinikum hatte Berichte dementiert, wonach "Andreas L. wegen Depressionen in unserem Haus in Behandlung gewesen sei". Die Übergabe der Akten war ursprünglich für Freitag angekündigt worden.

lubitz.jpg © Reuters, Andreas Lubitz

(c) Getty

11:05
 

"Hoffentlich...wir werden sehen"

Englische Medien berichten über ein Gesprächsprotokoll zwischen Lubitz und seinem Piloten. Wie die Online Ausgaben der "Dailymail" und des "Mirror" berichten, soll Lubitz auf die Aufforderung "Fertigmachen zum Landen" gesagt haben: "Hoffentlich...wir werden sehen." Nach Informationen des "Mirror" sollen diese Worte auf dem Stimmrekorder zu hören sein.

10:21
 

Die Pressekonferenz ist zu Ende

10:18
 

Germanwigs-Geschäftsführer Oliver Wagner

"Das ist der traurigste Tag meines Lebens. Die Familien fragen mich immer wieder: "Warum musste das geschehen?" Ich kann ihnen darauf leider keine Antwort geben“.

10:15
 

Familien werden betreut

Die Familien werden in der Zwischenzeit im Hotel Continental in Marseille untergebracht und von 32 Spezialisten betreut.

10:12
 

In diesem Zusammenhang berichtet Wagner unter anderem über die Errichtung eines neuen Betreuungszentrum für die Angehörigen.

10:07
 

Pressekonferenz hat begonnen

Die Pressekonferenz mit Germanwigs-Geschäftsführer Oliver Wagner hat begonnen. Die PK findet eigentlich nicht im Fernsehen statt, doch ein Journalist der Zeitung "La Marseillaise" twittert live von der PK. So seien bereits 325 Angehörige der Opfer nach Südfrankreich gereist.

09:52
 

Bangen um die Blackbox

Mit 700 Stundenkilometern ist die Maschine gegen den Fels gerast. Der Aufprall war so heftig, dass womöglich auch der Flugdatenschreiber zermalmt wurde. Er wiegt sieben bis zehn Kilogramm, hat eine leuchtend orangefarbene Hülle mit reflektierenden weißen Streifen."Vielleicht ist er irgendwo im Schutt verborgen, wir müssen das kleinste Trümmerteil anheben, unter den kleinsten Erdhügel schauen, um die winzigste Spur zu finden", so ein Experte.

09:09
 

Werden heute neue Details bekannt?

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft will am heutigen Montag weitere Ermittlungsergebnisse zum Absturz der Germanwings-Maschine bekanntgeben, so ein Sprecher.

07:57
 

Germanwings gibt weitere Pressekonferenz

Die Fluggesellschaft Germanwings hat eine Pressekonferenz für Montag (09.30 Uhr) im französischen Marseille angekündigt. Dabei wolle Germanwings-Geschäftsführer Oliver Wagner über das neue Betreuungszentrum für die Angehörigen der Opfer des Airbus-Absturzes informieren, teilte das Unternehmen mit. Bei der Konferenz sind nach Germanwings-Angaben allerdings weder Kamera- noch Fotoaufnahmen zugelassen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 27 Jahre alte Kopilot die Maschine vergangenen Dienstag nordöstlich von Marseille mutwillig zum Absturz gebracht haben - keiner der 150 Menschen an Bord überlebte. Auf Fragen nach dem genauen Hintergrund haben die Ermittler noch keine Antwort geben können.

07:33
 

Wurde zweite Blackbox beschädigt?

Den Flugdatenschreiber aufzuspüren, auf dem Flughöhe, Geschwindigkeit und Kurs gespeichert sind, gehört von Beginn an zu den Prioritäten. "Er ist für die weiteren Ermittlungen unersetzlich", erläutert Yves Naffrechoux von der Gendarmerie des Départements Alpes-de-Haute-Provence. Gleichzeitig versuche sein Team ebenso schnell und sorgfältig, weitere Leichenteile zu finden, damit sie ins Tal gebracht und identifiziert werden können.

"Wenn sie selbst nicht vollständig zerschmettert wurde, liegt die Blackbox unter Schutt oder Trümmerteilen", sagt Laout. "Aber es gibt kaum Trümmer, unter denen nicht eine Leiche liegt." "Und wenn das der Fall ist, müssen wir äußerst vorsichtig vorgehen, um sie einzuwickeln und so gut wie möglich zu erhalten", sagt Naffrechoux. "Das kostet zusätzliche Zeit."

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