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Grubenunglück: 100te Jahre Haft gefordert

Türkei

Grubenunglück: 100te Jahre Haft gefordert

Nach dem schwersten Grubenunglück in der Geschichte der Türkei will die Staatsanwaltschaft acht Bergwerksbetreiber für den Rest ihres Lebens hinter Gitter bringen. Die Anklage forderte am Montag 301 Mal 20 bis 25 Jahre Haft für die Beschuldigten, wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtete. Im Mai 2014 waren in Soma im Westen des Landes 301 Bergleute ums Leben gekommen.

Der Prozess soll am 13. April beginnen. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft lebenslange Haftstrafen für acht Bergwerksbetreiber gefordert. 27 weitere Angestellte der Bergbaufirma müssen sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Ihnen drohen im Fall ihrer Verurteilung zwischen zwei und 15 Jahre Gefängnis. Der Prozess soll im eigens dafür eingerichteten Kulturzentrum von Akhisar im Westen des Landes stattfinden, um möglichst vielen Opfer-Familien eine Teilnahme zu ermöglichen

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