Sonderthema:

Neonazis beim Heer

"Haben Sie etwas gegen Flüchtlinge?" – "Ja, Pistolen“

In Deutschland herrscht große Aufregung. In der Bundeswehr soll es ein massives Rechtsextremismus-Problem geben. Insgesamt wurden Soldaten bereits in 230 Fällen wegen rechtsextremer Handlungen verdächtigt. De Linke glaubt nun sogar,  dass man wegen Personalmangels sogar Neonazis in der Bundeswehr duldet.

Fiktiver Chat
Besonders brisant ist dabei der Umgang mit Flüchtlingen. Im September letzten Jahres wurde in Mecklenburg-Vorpommern eine Unterkunft für Flüchtlinge eingerichtet. Die Bundeswehr half dabei und richtige zur besseren Koordination eine WhatsApp-Chatgruppe ein.

Wie die „Welt“ berichtet, tauchte dabei im November folgender Dialog auf:

Was halten Sie von Flüchtlingen?" – "Abstand."
"Ich wollte wissen, wie Sie Flüchtlingen gegenüberstehen?" – "Mit dem Gewehr im Anschlag."
"Haben Sie etwas gegen Flüchtlinge?" – "Ja, Pistolen, Maschinengewehre, Handgranaten."
"Mein Gott! Machen Sie sich denn gar nichts aus den armen Menschen?!" – "Doch natürlich. Handtaschen, Portemonnaies, Stiefel."

Werden Neonazis geduldet?
Der Soldat, der den fiktiven Text verfasste wurde unmittelbar aus der Flüchtlingsunterkunft abkommandiert. Schließlich wurde er auch zwei Monate später aus der Bundeswehr entlassen. Sein Vorgesetzter hatte ursprünglich aber nur einen siebentägigen Disziplinararrest verlangt.

Der Fall ist einer von 230 Verdachtsfällen von Rechtsextremismus im deutschen Militär. Politiker fordern nun Konsequenzen. Die Linke äußerte sogar den Verdacht, dass man in der Bundeswehr wegen des akuten Personalmangels sogar Neonazis dulden würde.

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