Haiyan forderte bereits 6000 Tote

Auf den Philippinen

Haiyan forderte bereits 6000 Tote

Die Zahl der Todesopfer durch den verheerenden Taifun "Haiyan" auf den Philippinen ist auf mehr als 6.000 gestiegen. Mittlerweile seien 6.009 Todesopfer durch das Unwetter vor gut einem Monat bestätigt worden, teilte die philippinische Katastrophenschutzbehörde am Freitag in Manila mit.

Damit ist "Haiyan" der tödlichste Sturm auf den Philippinen seit Menschengedenken. 1.779 Menschen wurden infolge des Taifuns noch vermisst.

Das Unwetter hatte Anfang November ein Gebiet von der Größe Portugals zerstört. Vier Millionen Menschen wurden obdachlos, viele von ihnen sind weiter auf Lebensmittelspenden angewiesen. Die UNO rief diese Woche zu weiteren Hilfszusagen auf, um die Versorgung der Sturmopfer in den kommenden zwölf Monaten sicherzustellen.

Diashow "Haiyan" fegt über die Philippinen

Stärkster Sturm des Jahres

Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Auch FIFA unterstützt die Philippinen
Der Weltfußballverband FIFA sagte dem Land eine Million Dollar (726.000 Euro) für den Wiederaufbau zerstörter Sportstätten zu, wie der philippinische Fußballverband am Freitag mitteilte. Er sei "zutiefst gerührt von dieser großzügigen Unterstützung der FIFA", erklärte Verbandschef Mariano Araneta.

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