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Hamas-Raketen auf Schiff mit Österreichern

Vor Israels Küste

Hamas-Raketen auf Schiff mit Österreichern

Passagiere eines Kreuzfahrtsschiffs - an Bord auch 49 Österreicher, wie oe24.at erfuhr - haben am Montagabend den eskalierenden Konflikt zwischen Israel und Palästina hautnah miterlebt. Trümmerteile mehrerer abgefeuerter Raketen fielen am Montagabend auf das Schiff des Rostocker Unternehmens Aida Cruises. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

Die Flugkörper der radikalislamischen Hamas drohten die "Aida" zu treffen. Israel zündeten deshalb das System „Iron Dome“, feuerte Abwehrraketen. Direkt über dem Kreuzfahrtschiff wurde eine der Hamas-Raketen getroffen und zerstört. Trümmerteile regneten auf das Passagierdeck,

Panik brach aus
Die Passagiere, darunter auch die Österreicher, konnten die Explosionen hautnah beobachten: "Wir haben Raketen-Partikel auf dem Deck gefunden“, so Hansjörg Kunze von Aida Cruises zu ÖSTERREICH: "Es wurde aber niemand verletzt, es entstand kein Schaden.“ Die „Aidadiva“ konnte ihre Reise nach Kreta fortsetzen.

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Video zum Thema Raketenteile treffen Kreuzfahrtsschiff

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Der Vorfall habe sich beim planmäßigen Auslaufen aus dem israelischen Hafen Ashdod, etwa 30 Kilometer nördlich des Gazastreifens, ereignet. Das Schiff habe ohne Verzögerung den Hafen verlassen und befinde sich auf dem Weg nach Kreta. Der Zwischenfall wurde weder von der israelischen Armee noch von Vertretern der radikalislamischen Hamas bestätigt, die im Gazastreifen herrschen.

12 Tote bei Luftangriffen
Die Zahl der Toten bei den israelischen Luftangriffen im Gazastreifen ist nach palästinensischen Angaben auf zwölf gestiegen. Über 70 Menschen wurden demnach am Dienstag durch die Bombardements verletzt. Im südlichen Teil des Küstenstreifens kamen nach Angaben von Sanitätern sieben Menschen bei einem Angriff auf ein Haus in Khan Younis ums Leben. Vier Mitglieder der radikalen Palästinenserorganisation Islamischer Jihad seien bei einem Angriff auf ein Auto in der Stadt Gaza getötet worden, teilte der Leiter der örtlichen Rettungsdienste, Ashraf al-Kidra, am Dienstag mit. Ein Hamas-Mitglied sei zudem im Zentrum des Gazastreifens getötet worden.

40.000 Reservisten
Israels Regierung hat der Armee grünes Licht für die Mobilisierung von bis zu 40.000 Reservesoldaten gegeben. Das israelische Sicherheitskabinett habe die Armee dazu ermächtigt, berichteten israelische Medien am Dienstag. Die Entscheidung sei wenige Stunden nach einer Serie von Luftangriffen auf Ziele im Gazastreifen getroffen worden.

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