Hillary tritt 2016 an

Erste US-Präsidentin?

Hillary tritt 2016 an

Eigentlich wollte sich ja Hillary Clinton (65) nach 1,5 Millionen Flugkilometern und Besuchen in 112 Staaten als Amerikas Chefdiplomatin ein wenig ausrasten. Lange dauerte die Ruhephase freilich nicht. Die USA wird von einem neuen Hillary-Fieber erfasst: 2016 könnte sie die erste „Mrs. President“ in der 237-jährigen US-Geschichte werden. Obwohl die berühmteste Frau der Erde ihre Kandidatur noch nicht offiziell bestätigte, stehen alle Signale auf „Go“:
- Bei einer Frauenkonferenz in New York hielt sie die erste Rede seit ihrem Rücktritt als Außenministerin.
-  Die Website ihres Polit-Aktionskomitees (Super-PAC) ging online. Der Name: Ready For Hillary!
-  Dazu formiert sich die alte Helfer-Garde: Der geniale Clinton-Getreue James Carville ist an Bord.
-  2014 erscheinen neue  Memoiren: Sie soll sagenhafte zehn Millionen Euro Gage erhalten (siehe rechts).
Dreieinhalb Jahre sind es bis zur nächsten US-Wahl, doch der Hillary-Hype um ihre Favoritenrolle erfasst die Nation. Ihre Chancen stehen bestens. Zwar ist sie mit 68 im Wahljahr nicht mehr die Jüngste, überwand zuletzt ein Blutgerinnsel im Kopf und hat eine durchwachsene Bilanz als US-Außenministerin. Dennoch bleibt Hillary mit 61 Prozent Zustimmung in Umfragen die „populärste Politikerin Amerikas“.
Hillary ist laut Umfragen beliebteste US-Politikerin
Umfragen zeigen, dass sie mithilfe von Latino-Wählern sogar in der Republikaner-Hochburg Texas Chancen hätte. Sie hängt potenzielle Demokraten-Gegner in den Vorwahlen wie Republikaner-Rivalen ab. Haudegen Newt Gingrich warf das Handtuch: Kein Republikaner könne Hillary schlagen, sagte er. Doch trotz allem Hype weiß sie: Auch 2007 war sie Favoritin, doch dann kam  Obama.


Buch-Deal: 10 Mio. Euro für Memoiren

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Nach „Living History“ plant Hillary Clinton neue Memoiren über Zeit als Obamas Chefdiplomatin.


Der US-Verlag Simon & Schuster gab bekannt, dass Clintons neue Bio im Juni 2014 erscheinen soll. Das Timing ist perfekt für ihre Präsidentschafts-Ambitionen: Das Buch dürfte zum Start des „Midterm“-Wahlkampfs für Gesprächsstoff sorgen. Hillary will über die Tötung Bin Ladens, den Arabischen Frühling und den Klimawandel schreiben. Sie soll 10,7 Millionen Euro Gage dafür erhalten, so die New York Post. Hillarys erste Memoiren Living History stellten 2003 einen Verkaufsrekord mit einer Million verkauften Büchern in der ersten Woche auf.

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