Hochgeschwindigkeitszug wegen Schlange an Bord gestoppt

In Japan

Hochgeschwindigkeitszug wegen Schlange an Bord gestoppt

Weil eine Schlange zwischen den Sitzen steckte, hat ein Hochgeschwindigkeitszug zwischen den japanischen Städten Tokio und Hiroshima eine Notbremsung eingelegt. Ein Passagier bemerkte die 30 Zentimeter lange Braunschlange, wie örtliche Medien am Montag berichteten. Der Zug wurde gestoppt, Polizisten machten sich auf die Jagd nach dem Reptil.

Laut einem Bericht des japanischen Senders NHK wurde nicht davon ausgegangen, dass es sich um eine Giftschlange handelte. Es sei auch niemand verletzt worden. Wem die Schlange abhanden kam, war zunächst unklar: Das Zugpersonal fragte über Lautsprecher, wer eine Schlange vermisse - aber niemand meldete sich.

Die japanischen Hochgeschwindigkeitszüge sind bekannt für ihre Pünktlichkeit. Der Zug mit der Schlange war keine Ausnahme: Trotz der Unterbrechung der Fahrt traf der Zug pünktlich in Hiroshima ein.

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