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Hochzeits-Paar aus Wrack gerettet

Unglück

Hochzeits-Paar aus Wrack gerettet

Mehr als 24 Stunden nach der Havarie des italienischen Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" vor der Küste der Toskana haben Rettungskräfte zwei Überlebende gerettet. Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete, befreite ein Sondereinsatzkommando der Feuerwehr in der Nacht auf Sonntag eine Frau und einen Mann aus dem vor der Insel Giglio auf der Seite liegenden Schiff. Dem Paar aus Südkorea gehe es nach erstem Eindruck den Umständen entsprechend gut, hieß es. Auch ein dritter Überlebender wurde geborgen.

Die Zahl der Todesopfer hat sich auf fünf erhöht. Im hinteren Teil des havarierten Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" haben Taucher heute die Leichen von zwei älteren Männern lokalisiert. Damit gelten noch 15 Menschen als vermisst.

Diashow Rettungsaktion auf vollen Touren

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Alle Infos im Liveticker

 


22.22 Uhr: "Erste Priorität hat die Suche nach den Vermissten. Daran sind wir nicht beteiligt", sagte der Boskalis-Sprecher. "Sobald wir das Schiff betreten können und wenn es stabil ist, können wir mit dem Abpumpen des Öls beginnen." Erst danach könnten Versicherer und Schiffseigner entscheiden, ob das 290 Meter lange Wrack geborgen werden könne.

20.58 Uhr: Bei den beiden zuletzt geborgenen Toten handelt es sich Medienberichten zufolge um einen Italiener und einen Spanier. Das meldete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Sonntagabend unter Berufung auf "informierte Kreise".

19.55 Uhr: Spezialisten ein Leerpumpen der Öltanks der "Costa Concordia" vor. Die niederländische Bergungsfirma Smit sei vom Eigner und dem Versicherer des Kreuzfahrtschiffs mit den Pumparbeiten beauftragt worden, sagte ein Sprecher des Smit-Mutterkonzerns Boskalis Westminster am Sonntag.

19.27 Uhr: Der Kapitän machte eine fehlerhafte Seekarte für das Unglück verantwortlich. Mit Hilfe der Blackbox des Schiffes soll die genaue Route der "Costa Concordia" festgestellt werden. Schettino beteuerte seine Schuldlosigkeit. "Der Kapitän hat mit Bravour gehandelt und dafür gesorgt, dass viele Menschenleben gerettet werden konnten", sagte sein Rechtsanwalt Bruno Leporatti.

18.57 Uhr: Die Feuerwehr versucht, jede Kabine des Luxusliners zu erreichen. Ein Sprecher der Küstenwache spricht jedoch von einer "riskanten Operation". Das Schiff befinde sich derzeit an einer 30 Meter tiefen Stelle, könne aber in tieferes Gewässer abrutschen und vollständig sinken, sagte er. Außerdem hätten sich die Bedingungen auf See verschlechtert.

17.55 Uhr: Der Konsumentenschutzverband will bei der Staatsanwaltschaft der toskanischen Stadt Grosseto Klage gegen Costa Crociere einreichen. Codacons plant hinzu eine Sammelklage gegen die Kreuzfahrtgesellschaften. Es könnte zu einer Rekordentschädigung kommen.

16:44 Uhr: Bei den Leichen handelt es sich um zwei ältere Männer. Ihre Leichen wurden in einer Kabine entdeckt, berichteten die Rettungsmannschaften. Die beiden Männer trugen Schwimmwesten. Mit dem Fund der beiden Leichen sank die Zahl der Vermissten auf 15.

16.31 Uhr: Die Zahl der Todesopfer hat sich erhöht. Im Wrack des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia haben Taucher zwei Leichen lokalisiert, berichteten die Rettungsmannschaften. Die Opfer wurden im hinteren Teil des Schiffes, das vor der Insel Giglio auf Grund gelaufen war, gefunden. Damit stieg die Zahl der verifizierten Todesopfer auf fünf.

15.58 Uhr: Rettungsmannschaften hoffen, weitere Menschen an Bord des Schiffes noch lebend zu bergen. Die Feuerwehrteams drangen in den großen Speisesaal ein. "Wir haben noch Hoffnung, Überlebende zu finden. Die Situation an Bord ist jedoch gefährlich, wir müssen umsichtig vorgehen", berichtete der Kommandant der Küstenwache Cosimo Nicastro in einem TV-Interview.

14.46 Uhr: Der italienische Konsumentenschutzverband Codacons fordert die Suspendierung bzw. den Entzug der Schifffahrtslizenz der italienischen Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere, Betreiber der am Freitagabend auf Grund gelaufenen Costa Concordia. "Abgesehen vom menschlichen Fehler, der für die Katastrophe verantwortlich sein könnte, gibt es besorgniserregende Berichte über schwere Mängel bei den Sicherheitsvorkehrungen und über Verspätungen beim Hilferuf", sagte Codacons-Präsident Carlo Rienzi nach Angaben italienischer Medien. Die Bedingungen für einen Lizenzentzug seien vorhanden.

14.25 Uhr: Experten warnen vor der Gefahr von Umweltschäden. Im Schiff befänden sich noch große Mengen Treibstoff. "Es wird bis zwei Wochen lang dauern, bis dieser aus dem Schiff entfernt ist", warnte ein niederländischer Experte nach Angaben italienischer Medien.

13.39 Uhr: Wie inzwischen bekannt wurde, konnte auch die dritte Person, die an Bord des Wracks entdeckt wurde, lebend gerettet werden. Es handelt sich um einen italienischen Bordoffizier, der sich das Bein gebrochen hatte.

12.49 Uhr: Die Zahl der Todesopfer könnte steigen. Der Oberstaatsanwalt der toskanischen Stadt Grosseto, Francesco Verusio, befürchtet, dass weitere fünf oder sechs Personen beim Unglück vor den Küsten der Insel Giglio ums Leben gekommen seien. "Bisher gibt es drei Todesopfer, doch wir haben den starken Verdacht, dass weitere fünf bzw. sechs Personen ums Leben gekommen sind", betonte Verusio.

11.19 Uhr: 20 österreichische Passagiere, die sich an Bord des vor der Toskana verunglückten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia befanden, sind in der Nacht mit einem Bus in Innsbruck angekommen. "Sie waren müde und heilfroh, wieder in Österreich zu sein", schilderte Stefan Bracher, Kommunikations- und Marketingchef von Eurotours, exklusiver Reiseveranstalter von Hofer-Reisen, bei dem die Österreicher die Kreuzfahrt gebucht hatten, am Sonntag.

10.36 Uhr: Neben Schiffskapitän Francesco Schettino ist auch der erste Offizier Ciro Ambrosio festgenommen worden. Beiden wird schweres Fehlverhalten vorgeworfen. Sie hätten das Schiff lange vor Abschluss der Evakuierungsaktion verlassen, sagte Staatsanwalt Francesco Verusio. Nach einigen Berichten war Schettino schon fünf Stunden vor Ende der Evakuierungsaktion an Land. Der Kapitän behauptete jedoch, er habe als letzter das Schiff verlassen.

9.44 Uhr: Ein weiterer Überlebender ist im Wrack der "Costa Concordia" gefunden worden. Dies berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Die Retter hätten mit der Person gesprochen, sie seien jedoch noch nicht zu ihr durchgedrungen. Die Person hatte mit Geräuschen die Aufmerksamkeit der Rettungsmannschaften auf sich gezogen.

Diashow Luxus-Schiff auf Grund gelaufen

Kreuzfahrtschiff auf Grund gelaufen

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9.09 Uhr: Die Rettungsteams suchen nach weiteren Personen, die sich im Wrack befinden könnten. Geräusche kamen aus der Brücke 3 der "Costa Concordia", was als Hinweis gilt, dass sich noch weitere Personen im Schiff befinden könnten. Die Suchaktion gestaltet sich wegen der Position des auf der Seite liegenden Schiffes als besonders schwierig. Außerdem hätten sich die Bedingungen verschlechtert, berichteten italienische Medien.

06.54 Uhr: Am Tag nach dem schweren Schiffsunglück vor Italien befürchtet die Küstenwache einen vollständigen Untergang der "Costa Concordia". Das Kreuzfahrtschiff befinde sich derzeit an einer 30 Meter tiefen Stelle, könne aber in tieferes Gewässer abrutschen und vollständig sinken, sagte ein Sprecher in der Nacht zum Sonntag.

1.06 Uhr: Rettungskräfte haben an Bord des vor der toskanischen Küste gekenterten Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" zwei Überlebende entdeckt. Allerdings sei es bisher nicht gelungen, zu ihnen vorzudringen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA in der Nacht auf Sonntag. Bei den Überlebenden handelt es sich um ein Paar aus Südkorea. Mitarbeiter eines Spezialteams der Feuerwehr hätten Kontakt zu ihnen aufgenommen.

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