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Thailand

Höhlen-Wunder: Jetzt sprechen die Buben

Die aus einer Höhle in Thailand gerettete Burschen-Fußballmannschaft und deren Trainer sollen das Krankenhaus am Donnerstag verlassen dürfen. "Sie werden alle gemeinsam entlassen", sagte der thailändische Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsattayatorn am Samstag.
 
 

Alle "bei guter Gesundheit"

Die zwölf Buben und ihr Trainer seien "bei guter Gesundheit" und "frohgemut", versicherte er. Dennoch sollten sich die Buben nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter ausruhen.

Den Buben sei geraten worden, Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbringen und Journalisten möglichst keine Interviews zu geben. Interviews könnten Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen auslösen, warnte der Minister.
 

Buben sprechen erstmals

Dennoch wurde jetzt ein Interview vom Spital veröffentlicht. Darin sprechen die Buben und der Trainer erstmals. Sie dankten zu allererst den Tauchern, die sie gerettet haben, aber auch den Millionen Menschen, die rund um den Globus um ihre Leben mitgezittert hatten.
 
Diashow Fußball-Team in Höhle eingeschlossen

Nattawut Takamsai (14), Spitzname „Tie“ (li.) und Chanin Wiboonrungrueng, mit 11 Jahren der Jüngste (re.).

Pipat Bodhi (15) kam nur als Freund (li.) mit und Duang Promthep (13), der Kapitän des Teams (re.).

Peerapat Sompiangjai (16), Spitzname „Night“ (li.) und Ekkarat Wongsookchan (14), der Tormann (re.).

Adul Sam-on (14), bat Taucher um Essen (li.) und Prajak Sutham (14), Spitzname „Note“ (re.).

Phanumas Saengdee (13), Spitzname „Mick“ (li.) und Pornchai Kamluang (16), der Älteste in der Höhle (re.).

Sompong Jaiwong (13), großer England-Fan (li.) und Mongkol Boonpiam (14), noch neu im Team (re.).

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Essenswünsche

Sie hätten sich inzwischen alle ihr Lieblingsessen bestellt: traditionelle thailändische Küche. Nur einer der Buben schwerte aus der Reihe und wünschte sich etwas von dem amerikanischen Fastfood-Riesen KFC und sorgte damit für Lachen.
 
"Danke, dass ihr mich gerettet habt", sagte Prajak Sutham, der als "note" bekannt ist. "Ich fühle mich gut." Auch Adul Sam-on erklärte: "Mir geht es sehr gut. Vielen Dank!" Er bestellte sich etwas von KFC. "Pong", der eigentlich Sompong Jaiwong heißt, meinte: "Ich möchte allen auf der ganzen Welt danken, die uns geholfen haben. Ich bin gesund." Ähnlich äußerten sich auch Duangphet Premthep ("Dom"), Nattawut Takhamsai ("Tle"), Pipat Phothi ("Nick"), Peerapat Sompiangjai (Nite"), Panumas Saengdee ("Mick"), Pronchai Khamluang ("Tee"), Sompong Khamluang ("Pong"), Mongkol Boonpiam ("Mark"), Ekkarat Wongsukjan ("Bew") und Chanin Wiboonrungruang ("Titan"), die sich bedankten und Essen bestellten.
 
Ekkapol Chantawong, der 25-jährige Trainer der Buben danke speziell dem Premierminister Thailands, allen Helfern, den Navy Seals und den Ärzten."
 

Spektakuläre Rettung

Die zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schließlich nach gut zwei Wochen in der Höhle ins Freie gebracht. Die Rettungsaktion endete am vergangenen Dienstag und sorgte weltweit für Aufsehen.
 
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