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Zeitung enthüllt Schockbericht

Horror-Nacht in Köln: Flüchtlinge als Wachleute eingesetzt

Die Silvester-Übergriffe von Köln jähren sich in wenigen Tagen zum ersten Mal. Der Schock über die Brutalität der Sex-Attacken steckt vielen noch in den Knochen.  Fast 12 Monate nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht hat die deutsche Justiz nur wenige Täter ermittelt und verurteilt. Viele Verfahren wurden eingestellt, weil kein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte.

Nachlesen: Ex-Polizist packt über Kölner SIlvesternacht aus

Urteile gab es bisher gegen sechs Beschuldigte, wie aus einer veröffentlichten Antwort des nordrhein-westfälischen Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervorgeht. Doch jetzt der nächste Hammer: Wie die BILD berichtet, dürften für die Bewachung der Silvesterfeiern in Köln rund 59 Flüchtlinge eingesetzt worden sein. Das belegen Dokumente, die der BILD exklusiv vorliegen.

Flüchtlinge mit 5 Euro abgespeist
Aus diesen geht hervor, dass der engagierte Sicherheitsdienst offenbar nicht gerade auf professionelles Know How setzte, zumindest lässt sich ein Blick in die damalige Stellenausschreibung so deuten: „Beherrschung der deutschen Sprache, zumindest mittelmäßig. Warme Kleidung mitbringen“. Wie die Bild in ihrem Bericht enthüllt, dürfte die Sicherheitsfirma den Auftrag wiederum an ein Subunternehmen weitergeleitet haben, dieses kümmerte sich um die Anwerbung der Flüchtlinge. Die meisten von ihnen stammen aus Nordafrika, Syrien und Afghanistan. Die Männer arbeiteten dagegen für einen Hungerlohn. Gerade einmal 5 Euro soll jeder für seine Arbeit in der Stunde bekommen haben. Das wäre somit gerade einmal die Hälfte des gesetzlich festgeschriebenen Stundenlohns.  Besonders dreist: Die Sicherheitsfirma verrechnet der Stadt Köln später dann 15,40 pro Stunde und Wachmann.

"Wir wussten nicht, wer diese Leute sind"
Ein Ex-Mitarbeiter packt gegenüber dem Boulevard-Riesen aus und gibt einen kleinen Einblick in diese dubiosen Machenschaften: „Unsere Mitarbeiter haben die Flüchtlinge einfach in drei Erstaufnahmeeinrichtungen in Ratingen eingesammelt und sie in Kleinbussen zu den Brücken gebracht. Wir wussten überhaupt nicht genau, wer diese Leute sind. Die bekamen eine Security-Weste und teilweise Funkgeräte.“

Alkohol und Diebstahl bei Flüchtlingen
Doch es geht noch weiter, denn die Protokolle lassen auch an der Arbeitsmoral der Flüchtlinge zweifeln. Gleich mehrere Neo-Securities handelten nicht nach Vorschrift oder verweigerten gar den Dienst. So verschwanden etwa 5 von 20 eingesetzt Flüchtlingen während dem Dienst auf der Kölner Zoobrücke. Ein weiterer Wachmann, kam alkoholisiert zum Dienst, ein anderer verschwand nach 2 Stunden Arbeit einfach. Ein Wachmann soll sogar ein Funkgerät geklaut haben.

Auf Anfrage der BILD erklärte die Kölner Stadtverwaltung, dass sich die Zusammenarbeit mit der Firma in der Vergangenheit als unproblematisch gestaltet hatte. Vor dem Einsatz im Köln sei jedoch lediglich die Anzahl der Wachleute kontrolliert worden, nicht jedoch die Qualifikation. 

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