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Horror-Taifun: Mindestens 1.200 Tote

Philippinen

Horror-Taifun: Mindestens 1.200 Tote

Leichen auf den Straßen. Müll, abgeknickte Strommasten, Gebäudeteile, Verzweiflung überall. Ein Mann hält seine sechsjährige Tochter in den Armen. Trägt sie in die Kirche. Seit Samstag werden hier die Hunderten Toten von Tacloban hingebracht.

18 Stunden lang hat Taifun Haiyan (deutsch: Sturmvogel) über den Philippinen gewütet und ganze Städte dem Erdboden gleichgemacht. Wie groß die Zerstörung tatsächlich ist, weiß aber noch niemand. Denn: Noch immer sind die wichtigen Kommunikationswege in den besonders betroffenen Süden zerstört. Rettungskräfte rechneten am Samstag mit mindestens 1.200 Toten und fest steht: Niemals zuvor ist so ein starker Sturm auf Land getroffen.

Video zum Thema So tobte der Taifun auf den Philippinen

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Auf einen Durchmesser von bis zu 600 Kilometer wuchs Haiyan über den Philippinen an, erreichte Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 Stundenkilometern. Zehntausende Wellblech- und Holzhäuser an den Küsten waren diesen Böen nicht gewachsen.

Besonders dramatisch: „Gerade in den betroffenen Gebieten leben viele arme Menschen, die jetzt alles verloren haben“, erklärt der gebürtige Wiener Christian Schweiger, der seit sechs Jahren in Manila lebt (siehe Interview unten).

In Vietnam droht jetzt die nächste Katastrophe
Noch immer sind Tausende Straßen unpassierbar, fast eine Millionen Menschen in Notunterkünften untergebracht, Dutzende Städte für Helfer nicht zu erreichen.
Gestern Nachmittag (MEZ) zumindest hat Haiyan die Philippinen verlassen, aber: Experten befürchten bereits, dass er nun auf seiner Zugbahn über das Südchinesische Meer noch einmal an Kraft gewinnen könnte. In Vietnam wurden bereits Zehntausende dazu aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Hier soll Haiyan am Sonntag Vormittag (Ortszeit) eintreffen.

Diashow "Haiyan" fegt über die Philippinen

Stärkster Sturm des Jahres

Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen.  "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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"Im ganzen Land werden Hilfsgüter gesammelt"

ÖSTERREICH: Herr Schweiger, Sie haben den Taifun in Manila erlebt. Wie war es?
Christian Schweiger: Ich habe mir stündlich die Satellitenbilder angeschaut und zum Glück ist der Sturm nicht durch die Hauptstadt gezogen. Bis auf Regen und leichte Böen ist bei uns zum Glück nichts passiert.

ÖSTERREICH: Was wissen Sie über den Süden des Landes?
Schweiger: Gerade viele arme Menschen haben ihr Zuhause verloren. Im ganzen Land werden schon jetzt Hilfsgüter für die Betroffenen gesammelt.

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