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ISIS größter Alptraum ist zurück

1.500 Kämpfer getötet

ISIS größter Alptraum ist zurück

Er ist inzwischen wohl der bekannteste Kämpfer gegen den IS: Ayyub Faleh al-Rubaie, genannt Abu Azrael,  Engel des Todes, der die Seelen der Sterbenden abholt. Der Iraker lässt sich oftmals auch als „Rambo“ bezeichnen, sein Ziel ist es, ISIS „auszumahlen“. Täglich postet er neue Fotos auf Facebook von seinem Kampf gegen die Terror-Miliz. Dabei posiert er gerne mit T-Shirt, damit sein Bizeps zur Geltung kommt. Dazu hat er immer  Munition und ein scharfes Messer dabei. Seinen Aussagen nach soll er im Kampf gegen ISIS äußerst erfolgreich sein: Mehr als 1.500 ISIS-Kämpfer soll  al-Rubaie bereits getötet haben.

azrael.jpg © AFP

Zuletzt wurde es allerdings ruhig um Abu Azrel.  Monatelang wurde er nicht mehr gesehen uns soll auch an keiner Schlacht mehr teilgenommen haben. Nun ist er aber zurück. Ein Video zeigt des bekannten Kämpfer außerhalb der umkämpfen irakischen Stadt Falluja. Der "Engel des Todes" strotzt dabei vor Selbstvertrauen und will die Stadt nun von den Jihadisten befreien.

Video zum Thema Dieser Mann hat mehr als 1.500 ISIS-Kämpfer getötet
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Wenig Infos
Dabei ist nur wenig über Ayyub Faleh al-Rubaie bekannt, nicht einmal sein Name ist gesichert. Er wurde aber zu einem nationalen Star. Im irakischen Fernsehen ist er Dauergast, der Personenkult rund um seine Person nimmt ständig zu. Wie er zum „Irakischen Rambo“ wurde, ist allerdings unklar.

Manchen Quellen zufolge soll er einer Iran-nahen schiitischen Miliz angehören. Aus Sicherheitsgründen könne al-Rubaie allerdings nicht viel über seine Person verraten, er sei lediglich ein irakischer Patriot. Andere Quellen berichten, er sei von der libanesischen Hisbollah ausgebildet worden, andere meinen, er sei bis vor einigen Jahren gar nur ein Taxi-Fahrer gewesen.

Werbefigur
Für den Wissenschaftler Phillip Smyth von der University of Maryland ist al-Rubaie einfach eine Werbefigur. Er soll einfache Schiiten im Irak ansprechen und sie dazu bewegen, sich dem Kampf anzuschließen. Die Legenden rund um seine Person müssten daher genau bewertet werden, Wahrheit und Fiktion wurden dabei nahe beieinanderliegen.

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