In 20 Jahren gibt es Beweise für Aliens

Forscher sicher

In 20 Jahren gibt es Beweise für Aliens

Washington - Es könnte DIE wissenschaftliche Sensation werden: In zehn oder spätestens zwanzig Jahren werden einige Planeten gefunden worden sein, die über eine Atmosphäre verfügen, die Leben ermöglicht. Und Weltraumteleskope werden diese auch untersuchen können.

Aussage stammt von MIT-Expertin
Forscher stehen schon jetzt an der Schwelle zu einer genaueren Erforschung des Alls. Und die US-Wissenschaftlerin Dr. Sara Seager ist sicher: Es gibt zwangsläufig Leben außerhalb der Erde. Dr. Seager vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA schreibt im Journal "Proceedings of the National Academy of Sciences": "Wir können mit Sicherheit sagen, dass wir zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit endlich nach Spuren von Leben außerhalb unseres Sonnensystems suchen können."

Galaxie hat 100 Milliarden Sterne
Astronomen wissen schon jetzt, dass - statistisch gesehen - jeder Stern unserer Milchstraße mindestens einen Planeten haben sollte - und kleine bergige Welten wie unsere Erde sind normal. Dr. Seager: "Unsere eigene Galaxie hat 100 Milliarden Sterne und unser Universum hat über 100 Milliarden Galaxien. Das macht die Möglichkeit, dass es Leben irgendwo anders gibt, wirklich unvermedilich - wenn man nur die Wahrscheinlichkeit betrachtet."

Neue Teleskope sind ab 2018 im Einsatz
In zehn oder zwanzig Jahren, werden einige Exoplanten mit Atmosphären von einer neuen Art von Teleskopen entdeckt worden sein, die eventuell bewohnbar sind. Gut: Spätestens 2018 wird das erste dieser fortschrittlichen Teleskope verfügbar sein: Das James Webb Space Telescope (JWST) der US-Weltraumbehörde Nasa, soll dann ins All geschossen werden. Damit wird es möglich sein, die Atmosphären dutzender "Super-Erden" zu analysieren - einige dieser Planeten, die größer als unser Erde sind, könnten Leben tragen.

Gase sollen untersucht werden
Forscher erwarten, dass alle Lebewesen (vom Bakterium bis zu großen Tieren), die auf den Planeten möglicherweise gefunden werden, "Biosignatur"-Gase produzieren. Teleskope könnten diese Gase, wie Sauerstoff, Ozon, Methan und Stickstoffoxid, in der Atmosphäre entdecken. Das Problem: Einiger dieser Gase, wie zum Beispiel Methan, können auch bei geologischen Prozessen entstehen. Daher sollen, so die US-Wissenschaftlerin Seager, die Suchkriterien angepasst werden. Teleskope sollten eher seltene Gase, wie Dimethylsulfid oder Methanethiol aufspüren, die mit lebenden Organismen in Verbindung stehen.

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