Gegen IS

Türkei öffnet Luftwaffenstützpunkt wieder für Einsätze

 Die türkischen Behörden haben am Sonntag den NATO-Luftwaffenstützpunkt Incirlik wieder für Einsätze der US-geführten Allianz geöffnet. Die Flüge der US-Luftwaffe gegen die IS-Miliz werde fortgesetzt, teilte das US-Verteidigungsministerium mit.

Nach der Niederschlagung des Putsches hatte die Türkei den Stützpunkt abgeriegelt und von der Stromversorgung abgeschnitten sowie den dortigen Luftraum gesperrt.

Unter den nach dem Putschversuch festgenommenen Soldaten ist türkischen Regierungskreisen zufolge der Kommandant von Incirlik, General Bekir Ercan Van. Die Militärbasis im Süden der Türkei wird von den USA und anderen Verbündeten im Kampf gegen die IS-Miliz genutzt. Dort sind auch rund 250 Bundeswehrsoldaten stationiert.

Bevölkerung spielte große Rolle

Die größte Rolle bei der Beendigung des Putsches hat nach Darstellung des türkischen Militärs die Bevölkerung gespielt. Die Drahtzieher des Putschversuchs seien außer Gefecht gesetzt worden, zitierte NTV eine Erklärung des Militärs.
Ministerpräsident Binali Yildirim rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Die Menschen sollten wieder zu ihren Alltagsgeschäften zurückkehren. Der Putsch sei "zu 100 Prozent" gescheitert. Die Börse und das Bankensystem arbeiteten normal.
 

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