Irrer Kim droht mit

Neue Eskalation

Irrer Kim droht mit "Blitzkrieg"

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel nehmen weiter zu. Nordkorea hatte am 6. Jänner seinen vierten Atomwaffentest seit dem Jahr 2006 und einen Monat später den Start einer ballistischen Rakete bekannt gegeben. Beides verstieß gegen UN-Resolutionen. Der UN-Sicherheitsrat verhängte daraufhin die bisher schärfsten Sanktionen gegen das abgeschottete kommunistische Land.

Manöver
Nordkoreas Machthaber Kim Yong-un ließ aber weiterhin Muskeln spielen. Am Mittwoch hatte Kim auch erneut mit einem präventiven Atomschlag gedroht. In Südkorea findet derzeit ein mehrwöchiges gemeinsames Manöver mit den USA statt. Am Donnerstag feuerte Nordkorea zwei Kurzstreckenraketen ab, die im Meer landeten.

Seoul erobern
Nun legt das stalinistische Land noch einen drauf und droht dem Nachbarn im Süden. Sollten die Provokationen Südkoreas weitergehen, werde man einen Blitzkrieg starten, so ein ranghoher Offizier des Landes. Wenn nötig, werde Nordkorea die südkoreanische Hauptstadt Seoul binnen Tagen erobern. Hintergrund ist das jährliche gemeinsame Militärmannöver Südkoreas mit den USA. Nord- und Südkorea befindet sich rechtlich gesehen noch im Kriegszustand. 1953 wurde lediglich ein Waffenstillstand vereinbart.

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